„De profundis clamavi ad te, Domine.“ – „Aus den Abgründen habe ich zu dir gerufen, Herr.“
Der Beginn des Psalms 130 (129) war schon immer ein guter Aufhänger für jegliche Art der Literatur. Sei es Oskar Wildes letztes Prosawerk, eine SF-Kurzgeschichte von Jonathan Titchenal oder ein Gedicht von Georg Trakl:
Bei der Heimkehr
Fanden die Hirten den süßen Leib
Verwest im Dornenbusch.
Ein Schatten bin ich ferne finsteren Dörfern.
Gottes Schweigen
Trank ich aus dem Brunnen des Hains.
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