Romane - Science-Fiction

„Mechwarrior Dark Age“ ist die neue BattleTech-Serie des Heyne-Verlags, die begleitend zum Sammelfigurenspiel von WhizKids / FanPro erscheint. Gute 60 Jahre nach den Clankriegen hat sich in der Mitte der Inneren Sphäre die so genannte Republik der Sphäre etabliert und nach der erzwungenen Abrüstung eines Großteils der Kriegsmaschinerie blickt man auf ein Zeitalter des Friedens zurück. Dann jedoch bricht das galaktische Hyperpulsnetz zusammen und in der aufkeimenden Panik der Isolierung treten skrupellose Splittergruppen zutage, die die Gunst der Stunde nutzen wollen, ihre eigene Macht auszuweiten, nun, da die Republik geschwächt ist wie nie zuvor. Die Stahlwölfe, des Drachen Zorn, der Schwertschwur und die Northwind Highlanders sind nur ein paar Fraktionen, die in die Kämpfe verwickelt werden.

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Meine Ignoranz mag mir jetzt ein paar Feinde bescheren, aber es ist doch so: Sieht man vom lebendigen Umfeld der Heftromane ab, sind Science-Fiction-Romane von deutschen Autoren auf dem Buchmarkt heillos unterrepräsentiert. Das mag weniger für Kleinstverlage gelten, aber sobald man in die Kataloge der Branchengrößen schaut, wird es dünn. Andreas Eschbach vermochte es ganz gut, Fuß zu fassen. Ansonsten hat man als Autor noch die besten Chancen auf Veröffentlichung, wenn man eine der namhaften Reihe bedient („Perry Rhodan“, „Shadowrun“). Umso erfreulicher ist der 590 Seiten schwere Buchkoloss von Andreas Brandhorst, der unter dem Titel „Diamant“ ein völlig neues Universum entwirft und dabei sogar als Auftakt einer ganzen Reihe geplant ist.

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Wir schreiben das Jahr 3133. Bis vor Kurzem herrschte Frieden in der Galaxis, die unter der Führung von Devlin Stone zur Republik der Sphäre geeint endlich zur Ruhe gekommen ist. BattleMechs wurden abgerüstet oder ins Museum gestellt. Alles scheint gut. Doch dann bricht unvermittelt und unerklärlicherweise das interstellare HPG-Netz zusammen und auf sich allein gestellt, beginnen zahllose Fraktionen unter skrupellosen Männern, ihre eigene Machtbasis auszubauen. Die Republik droht zu zerbrechen und ein Zeitalter archaischer Gewalt mit grobschlächtigen, umgerüsteten IndurstrieMechs droht anzubrechen: Dies ist die Welt von „MechWarrior: Dark Age“.

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Mit „Wahnsinn und Methode“ von Michael Diel hatte FanPro vor kurzem seine neue Buchreihe „Classic BattleTech“, die sich mit der Zeit vor dem Vierten Nachfolgekrieg und der Clan-Invasion beschäftigt, eröffnet. Nun erkundet Randall Bills gleich in Form einer Trilogie die Gründungszeit der Clans. Der erste Band „Clangründer: Abkehr“ liegt bereits vor.

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Matrixfeuer ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, den die Shadowrun-Autorinnen Maike Hallmann und Catherine Beck 2002 auf den Webseiten von "The Dark Society" ausgeschrieben haben. Teilnahmebedingung war unter anderem, dass keiner der Autoren bereits einen Roman veröffentlicht haben durfte. Ob dem wirklich so ist, kann ich nicht bestätigen - zwei Namen der Autorenliste kommen mir ziemlich bekannt vor. André Wiesler ist Autor des Rollenspiels LodlanD, das bereits im Oktober 2003 veröffentlicht wurde und hat auch einige DSA-Geschichten und -Romane veröffentlich; von Maike Hallmann habe ich die Romane "Vertigo" und "Pesadillas", beide bei Phoenix erschienen, gelesen. Allerdings sind diese Geschichten und Romane wohl geschrieben worden, nachdem der Wettbewerb zu Ende war. Damit wäre die Bedingung erfüllt. :-)

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Vieles hat sich verändert im Battletech-Universum, seit ich das letzte Mal spielerische oder literarische Ausflüge dorthin unternahm. Mehr als 80 Jahre sind vergangen, in denen sich mehr getan hat, als nur ein paar kleine militärische Scharmützel oder politische Manöver.

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BattleTech ist tot, es lebe BattleTech! Mit dem Ende der langjährigen BattleTech-Reihe beim Heyne-Verlag, das mit Feuer und Verdammnis einen Großteil des bekannten BattleTech-Universums samt seiner Protagonisten in Schutt und Asche legte, schien es für einen Moment, als seien die guten, alten Tage gezählt, da tapfere Männer und Frauen in lieb gewonnenen Maschinen wie dem Marodeur, Kriegshammer, Dunkelfalke und wie sie alle hießen über futuristische Schlachtfelder stapften. „Mechwarrior: Dark Age“ heißt die neu gestartete Buchreihe, über die ich zwar (noch) kein Urteil fällen will, doch wenn man das den Romanen zugrunde liegende Sammelfigurenspiel anschaut, scheint es eine Welt der Agro- und der ForstMechs zu sein. Naja, auch ´ne große Säge macht Schaden... Doch kaum werden bei Heyne die Machhangartore geschlossen, startet FanPro eine neue Buchreihe mit dem schönen Titel „Classic BattleTech“. Der erste Roman „Wahnsinn und Methode“ aus der Feder des jungen deutschen Autors Michael Diel ist soeben erschienen.

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Yoda, Count Dooku, Qui-Gon Jinn, Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker: Das sind die Namen der Jedi, die die Prequel-Trilogie bisher geprägt haben. Während die ersten beiden sozusagen die Feldherren der zwei im Konflikt befindlichen Parteien sind, entwickelt sich am Schicksal der letzten drei die Geschichte, die vom Aufstieg und Fall eines jungen Mannes in der Macht erzählt. Sie alle sind die Protagonisten in dem neuen Roman von Star-Wars-Jugendbuchautorin Jude Watson „Das Vermächtnis der Jedi“.

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Harrison Ford war es damals, der in der klassischen Trilogie den unwiderstehlich-schurkenhaften Draufgänger Han Solo verkörperte (ältere Semester unter uns erinnern sich sicher noch an diese unschuldige Pre-Prequel-Zeit). Durch sein Charisma wurden lässige Schmuggler für mich zum Inbegriff von „Star Wars“ – zusammen mit Sternenzerstörern, aber das ist eine andere Geschichte. Seitdem haben übermenschliche Jedi und unmenschliche Droiden die Bildfläche betreten und für sich erobert. Der – allzu menschliche – Schmugglertyp wurde zum Statist degradiert. Auch in der „Das Erbe der Jedi-Ritter“-Reihe (nomen est omen) war das bisher der Fall: Han Solo durfte gerade noch seinen treuen Sidekick Chewbacca verlieren und dann versumpfte der Charakter für zweieinhalb Bücher in irgendwelchen Spelunken. Doch jetzt ist er in James Lucenos „Der Untergang“ triumphal zurück – Vorhang auf und Solo für Solo!

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Im Prinzip ist es eine coole Sache: Während Roman-Adaptionen einschlägiger Genre-Universen – sei es nun zu Filmen, Serien, Rollenspielen oder was-auch-immer – normalerweise fest in der Hand US-amerikanischer Autoren liegen, ist es im Fall von Shadowrun gelungen, den Griffel erfolgreich von englischsprachigen Schreibern wie Nigel Findley, Nyx Smith oder Stephen Kenson an ihre deutschen Kollegen weiterzureichen, die selbigen seit Band 45 der Shadowrun-Taschenbuchreihe bei Heyne nun fest in der Hand halten (woran übrigens die Fanpro-eigene Shadowrun-Buchreihe nicht unschuldig sein könnte, sind doch die meisten der neuen Heyne-Bände dort zuerst erschienen; aber das nur am Rande).

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