Kartenspiele

Nichts führt sicherer zum Öffnen eines verbotenen magischen Buches als die ausdrückliche Warnung, dies bloß nicht zu tun. Also ist es kein Wunder, dass wir uns als Schüler der großen Akademie der Elemente schnell in einem üblen Schlamassel befinden und uns ganz schön mühen müssen, um die unvorsichtigerweise gerufenen Monster und ihre Flüche wieder zu bannen.

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Die düstere Welt von „Warhammer“ war schon oft der Schauplatz legendärer Taten – egal von welcher Seite man diese betrachtet. Es gibt Dämonen, die über das Land streifen und es verwüsten, und ganze Armeen, die aufeinandertreffen und das Land mit Blut tränken. Nun stehen wir in „Wahrhammer Quest“ als eine kleine Gruppe von Abenteurern da und versuchen Ruhm und Ehre zu erlangen und dem Bösen den Garaus zu machen.

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Fürchtet euch, wenn ihre Monolithen-Raumschiffe am Himmel erscheinen und wenn ihre unsterblichen Krieger ihren Gruftkomplexen entsteigen. Mit „Legionen der Toten“ hält die Fraktion der Necrons in dem „Warhammer 40.000“-Living Card Game „Conquest“ Einzug und sie sind wahrhaftig schreckliche Gegner.

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Man kann über Fantasy Flight Games sagen, was man will: Sie wissen, wie man eine Lizenz nutzt. Das haben sie mit „Star Wars“ bravourös bewiesen und ebenso mit „Warhammer“ von Games Workshop. Mit denen kam es zwar jüngst zum Bruch, sodass es zukünftig keine weiteren „Warhammer“-Spiele bei FFG geben wird, aber bis dahin konnten ein paar echte Spieleperlen erscheinen, etwa „Warhammer 40.000: Verbotene Welten“ oder eben „Warhammer 40.000: Conquest“, ein Living Card Game um Helden, Armeen und ihre blutigen Schlachten.

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„DSA“ hat immer einen sehr weiten Bogen an mir vorbei gemacht. Zu meinen Anfängen spielte ich „D&D“ und kannte „DSA“ nur vom Hörensagen. Danach entdeckte ich meine Vorliebe für ausgefallenere Systeme wie „Kleine Ängste“, „Ratten“ oder das „Perry Rhodan“-Rollenspiel. Und schnell zogen Miniatur Wargames meine Aufmerksamkeit auf sich und Rollenspiele gerieten immer weiter in den Hintergrund. Also ist das Karten Spiel „Aventuria“ mein erstes richtiges Kennenlernen mit der „DSA“-Welt.

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Meine erste Reaktion nach dem Öffnen der Box war: „Das sieht ja aus wie „Mass Effect“.“ Die nächste Reaktion nach dem Lesen der Entdeckerhandbuch genannten Regeln war: „Das klingt ja nach „Siedler von Catan“ im Weltraum.“ Mal sehen, wie sich das ganze spielt.

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Als Richard Garfield 1993 „Magic – The Gathering“ entwickelte, begann eine neue Zeitrechnung für Freunde des fantastischen Spiels. Der rasante Erfolg des ersten Sammelkartenspiels machte aber nicht alle glücklich. Die finanziell aufwendige Jagd nach seltenen und mächtigen Karten war einfach nicht jedermanns Sache. Trotzdem dauerte es 15 Jahre bis die ersten Living Card Games auf den Markt kamen. „Ashes – Aufstieg der Phönixmagier“ darf sich aus Copyright-Gründen zwar nicht Living Card Game nennen, vereint aber ein breites Angebot an Karten mit (fast) freier Kombinierbarkeit zu immer neuen Decks. Und beglückt uns Gamer obendrein mit mehreren Handvoll bunter Würfel.

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Ihr steht vor dem Eingang des Dungeons, doch nur einer von euch wird ihn betreten: der Mutigste, der Verrückteste oder vielleicht auch nur derjenige, der es bisher verpasst hatte zu fliehen.

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YA(S)ME? Auf jeden Fall ist es gar nicht mehr so einfach den Überblick zu behalten. Genaugenommen könnte man wahrscheinlich einen halben Kleiderschrank voll mit „Munchkin“-Produkten belegen und jeden Abend mehrere Partien spielen, man hätte nach Jahren trotzdem noch nicht jede Karte auf der Hand gehabt. Mit anderen Worten: Die Vielfalt ist jetzt schon unglaublich. Ob „Star Munchkin 3 – Diplomatische Immunität“ diesem Blumenstrauß an Irrwitz noch eine besondere Note hinzufügen kann, muss wohl jeder selbst entscheiden. Eine kleine Entscheidungshilfe und die einfache Auflösung der Frage, was denn eigentlich YA(S)ME bedeuten soll, findet ihr in den kommenden Zeilen.

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Diebische Orks, die mit Laserkanonen auf der Jagd nach Schätzen in Richtung der Jünger Cthulhus ballern oder sich mit untoten Hühnchen zoffen: Im Universum von „Munchkin“ ist das an der Tagesordnung und bringt keinen Fan aus der Fassung. Diese Welt trifft nun auf „Smash Up!“ und fügt dem Wahnsinn eine beängstigende Komponente hinzu: System!

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