kann es sein, dass der halbe Juni schon wieder vorbei ist und ich habe immer noch nicht das Editorial aktualisiert? „Verdammte Axt!“ (Um mal einen jüngst von einer gewissen hannoverschen Sängerin popularisierten Zwergenkraftausdruck zu verwenden.) „Keine Zeit, keine Zeit“, wäre wohl die passende Erklärung dazu. Aber dafür haben sich die Rezensenten für euch umso mehr ins Zeug gelegt, sodass wir in diesem wundervollen ersten Sommermonat eine ganze Palette schicker neuer Spielsysteme vorzustellen haben. Ich sage nur „1W6 Freunde“, das Jugenddetektivrollenspiel von Prometheus. Oder „Labyrinth Lords“, mit dem euch Mantikore in die 1980er zurückversetzt. Oder „Runequest II“, das aktuelle Flaggschiff von Mongoose Publishing.
Es gibt viel zu entdecken. Immer mal wieder reinschauen!
euer Bernd
|
|

Im Buchladen machte mich die wunderschöne indigoblaue Aufmachung im Stil der vorletzten Jahrhundertwende auf den Inhalt der „Traumfresser“ neugierig. Der Titel versprach ungewöhnliche Fantasy, und die Story schien mir vielversprechend. Alles gute Gründe dafür, den 900-Seiten-Schmöker mit nach Hause zu nehmen und es sich bei tiefsten Winterwetter im Lesesessel bequem zu machen. > mehr
|
 |
|
|

Obwohl er sich gerne als kalter Logiker gibt, war er dennoch die menschlichste Seele, der Captain Kirk auf all seinen Reisen begegnet ist – so zumindest philosophierte der Captain der Enterprise am Sarg seines Freundes Spock in „Der Zorn des Khan“, und auch die „Star Trek“-Autoren (vor allem die weiblichen) verliehen dem Vulkanier in all den Jahren vor seinem Tod und nach seiner Wiedergeburt eine unter der stoischen Maske des Wissenschaftsoffiziers verborgene Emotionalität, die selbst den Bauchmenschen Kirk neidisch machen könnte. Im Comic „Spock“ geht selbiger als alternder Botschafter einmal mehr auf eine Reise, die ihm das Herz, nicht die Logik, diktiert. > mehr
|
 |
|
|

Mitte 2008 forderte der Heyne Verlag Phantasten aller (Bundes)Länder auf, einen magischen Bestseller zu schreiben – oder sich zumindest darin zu versuchen. Auf der Buchmesse in Leipzig wurden dann im Frühjahr 2009 die fünf Finalisten vorgestellt. Oliver Dierssen belegte mit „Fledermausland“ den zweiten Platz. Im Dezember erschien das Werk in gedruckter Form. Seitdem können sich alle Freunde kurioser Urban Fantasy ein Bild davon machen, ob die Auszeichnung auf wirklich verdient war. > mehr
|
 |
|
|

Das Rollenspiel zum Roman „Die Minotauren“ wurde von Andreas Schnell verfasst und ist auf der Roleplay Convention 2010 in Köln in Form eines 24 Seiten umfassenden Sonderdrucks erschienen. Auf der Webseite des Verlags (http://www.schueppler-verlag.de) steht das PDF kostenlos als Download zur Verfügung. Die Illustrationen von Dušan Marković sind erstklassig und sehr stimmungsvoll. > mehr
|
 |
|
|

Der Titel lässt es schon vermuten. Im fünften Band des „Wächter der Macht“-Zyklus werden Menschen sterben. Und, ja, es handelt sich um wichtige Menschen. Während der Krieg zwischen der Galaktischen Allianz und der neu ausgerufenen Konföderation leise vor sich hin schwelt, arbeitet Jacen Solo an seinem Aufstieg zum Sith-Lord, Ben Skywalker steht vor einer schweren Prüfung seines Glaubens und Luke und Mara verlieren endlich die Geduld. > mehr
|
 |
|
|

Die Menschheit hat den Sprungantrieb entwickelt und bricht in die unerforschten Weiten des Weltraums auf. Kolonien werden gegründet und neue Technologien erforscht. Welchem Spieler gelingt es, das mächtigste Imperium zu errichten? > mehr
|
 |
|
|

Gerüchte über ketzerische Rituale und unheimliche Wesen ranken sich um die verfallene Küstenstadt Innsmouth im Nordosten der USA. Welche Geschichten genau kursieren und warum das so ist, darüber gibt der dritte Band der „Lovecraft Country Collection“ Auskunft. > mehr
|
 |
|
|

Die stolzen Minotauren, einst mächtige Krieger und Schamanen, wurden besiegt und leben nun in Knechtschaft. Doch der Tag ihrer Befreiung ist nicht fern. > mehr
|
 |
|
|

Im entferntesten Winkel der Kosmologie liegt das „Far Realm“, ein Reich albtraumhafter Kreaturen jenseits der Gesetze unserer Natur und unseres Verstandes. Jetzt droht dieses Reich in unsere Welt hereinzubrechen, und nur Helden mit besonders ausgeprägten Psi-Fähigkeiten werden in der Lage sein, dieser Invasionswelle etwas entgegenzusetzen. – Willkommen beim dritten und neuesten „Player’s Handbook“ für „Dungeons & Dragons“! > mehr
|
 |
|
|

Die Saga um die Raumstation Vanguard geht in die fünfte Runde. Noch immer bietet das Geheimnis um das Metagenom aus der Taurusregion genug Zündstoff, um den Konflikt zwischen der Föderation und dem Klingonischen Reich ständig eskalieren zu lassen. Vor dem Hintergrund der Originalserie entfaltet sich einmal mehr ein Netz aus Intrigen und Abenteuer … > mehr
|
 |
|
|

Die erste große Erweiterung „Angriff auf Ulthuan“ führt zwei neue Völker in das „Warhammer Invasion – Living Card Game“ ein. Das uralte und edle Volk der Hochelfen sowie deren finstere und blutrünstigen Gegenspieler, die Dunkelelfen. Zwei neue Völker, die aber natürlich schon seit Langem aus dem eigentlichen „Warhammer“-Universum nicht wegzudenken sind. Stellt sich nur noch die Frage, wie gut die beiden neuen Fraktion in das bisherige Gefüge der vier Völker aus dem Grundspiel (Imperium, Zwerge, Orks, Chaos) passen. > mehr
|
 |
|
|

Jim, es ist ein Spielleiterschirm für das Rollenspiel „Heredium“ vom 13Mann Verlag. Was soll man dazu noch sagen? Nun, eine ganze Menge, denn das Gebotene kann sich sehen lassen. > mehr
|
 |
|
|

„Hundstage“, die fünfbändige neue Novellenreihe zum Fantasy-Klassiker „Das Schwarze Auge“, erschien pünktlich zur Leipziger Buchmesse und lädt Altfans wie Neuleser auf den magischen Kontinent Aventurien ein – zu einem spannenden und ungewöhnlich frischen Abenteuer. > mehr
|
 |
|
|

Eigentlich klingt es nach einem Routinejob: ein heruntergekommenes Wohngebäude, ein schießwütiger Geist ... schnell rein, schnell raus. Doch ganz so einfach wird es für Hellboy in „Ghost“, seinem vierten Hörspiel-Abenteuer von LAUSCH, das dem dritten „Hellboy“-Comic-Band „Hellboy/Batman/Starman“ von Cross Cult entnommen wurde, natürlich nicht. > mehr
|
 |
|
|

Die neu zusammengestellte Crew von Deep Space Nine am Rande des Wurmlochs hat gerade alle Hände voll zu tun, um die schwer angeschlagene Raumstation nach den Schäden durch die Angriffe eines Jem’Hadar-Terroristen (siehe die Bände „Offenbarung“ 1 und 2) wieder funktionsfähig zu bekommen, als ein Agent der geheimen Organisation Sektion 31 an Bord kommt, um Dr. Julian Bashir auf eine heikle Mission zu schicken: Er soll einen genetisch aufgewerteten Wissenschaftler aufhalten, der die Föderation nach seinen eigenen größenwahnsinnigen Plänen umgestalten will. > mehr
|
 |
|
|

Das nostalgische Ziel des Fantasy-Rollenspiels „Herr der Labyrinthe“ (im Englischen: „Labyrinth Lord“) besteht darin, den klassischen Systemen der 1980er Jahre, allen voran der damaligen Version von „Dungeons & Dragons“, neues Leben einzuhauchen. Damit die Abenteuer gleich losgehen können, stellt der erste Zusatzband „Die Larm-Chroniken“ einen ausgearbeiteten Hintergrund für eigene Szenarien, aber auch einige vorgefertigte Abenteuer zur Verfügung. > mehr
|
 |
|
|

Joss Whedons TV-Weltraummärchen „Firefly“ war schon so ein Phänomen. Vierzehn Episoden lang nahm uns der Schöpfer von „Buffy“ und „Angel“ mit hinaus ins All, an die letzte Grenze, wo Männer noch Männer sind und mit dem Revolver in der Hand oder am Steuer ihres Raumschiffs sterben (Frauen übrigens auch). Dann wurde die Serie plötzlich vom Sender abgesetzt. Einem Aufbäumen der Macher und Fans folgte überraschend der Kinofilm „Serenity“. Nach dessen – zumindest finanziellen – Flop war endgültig Schluss. Endgültig? Nicht ganz. In zwei Comic-Abenteuern kann man nun mit Mal Reynolds und seiner bunt zusammengewürfelten Crew zurück ins All fliegen. > mehr
|
 |
|