Hörspiele/-bücher

Die Aufgabe, welche sich Jana Heseltine und Noel Rubinek gestellt haben, könnte weiß Gott einfacher sein: Durch eine gründliche Reparatur der Zufahrtswege und des Geländes um den See wollen sie die kleine, verschlafene Ortschaft Desmond für den Tourismus attraktiver gestalten und ihrem heimischen Fleckchen Erde somit ein wenig mehr Bedeutung verschaffen. Schade nur, dass der Geist des Sees das ungern sieht...

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Apocalypse Now Digital! So lässt sich der vierte Teil der „Otherland“-Tetralogie von Tad Williams, der jetzt als Abschluss des Mammut-Hörspielprojekts des HR und des hörverlags auf sechs CDs vorliegt, schlagwortartig beschreiben. Spektakulär stürzt der virtuelle Weltenraum in sich zusammen und für die Protagonisten kommt es zur finalen Konfrontation.

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Die Odyssee durch das Otherland-Netzwerk geht weiter für Renie, !Xabbu, Orlando, Fredericks und all die anderen, die der mysteriöse Herr Sellars zu sich gerufen hat, um das Geheimnis der im Koma liegenden Kinder und deren Verbindung zu dem virtuellen Spielplatz der supermächtigen Gralsbruderschaft zu ergründen. Dabei führen alle Wege Richtung Zentrum, zum Berg aus schwarzem Glas, wo der Eine liegt, der anders ist.

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Der zweite Teil des vierteiligen und aus insgesamt 24 CDs bestehenden „Otherland“-Hörspiel-Zyklus, der nach der Roman-Tetralogie von Tad Williams von Walter Adler für den Hessischen Rundfunk inszeniert wurde und nun beim Hörverlag erschienen ist, schließt auf all seinen Erzählebenen nahtlos an die Ereignisse rund um die „Stadt der goldenen Schatten“ in Teil 1 an. Hier jedoch steht die Odyssee der bunt gemischten Heldengruppe durch das virtuelle Otherland-Netzwerk ganz im Zentrum der Geschichte.

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Wir erinnern uns: In der vorangegangenen Folge dieser wirklich vorzüglichen Hörspielreihe hatte der unfreiwillige Ghostbuster Steven Burns ein Foto erhalten, dass ihn in seiner Kindheit zeigt – und im Hintergrund seinen momentanen Arbeitgeber, den mysteriösen Mister Bakerman. Nur im Gegensatz zum kleinen Steven auf dem Bild scheint Bakerman heute um keinen Tag gealtert zu sein. Wie es zu dieser (vermeintlichen?) Langlebigkeit kam, erzählt das vorliegende Abenteuer, welches in gleich mehrfacher Hinsicht außerhalb der regulären Reihe steht. Willkommen zur Bakerman-Show.

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Wer den Titel „Blade Runner“ hört, denkt an Harrison Ford, der mit verkniffenem Gesicht über einer abgrundtiefen Straßenschlucht vom Stahlträger eines Hochhauses hängt. Es war der Film von Ridley Scott, der 1984 dieses ikonische Bild schuf und damit seinen Namen mit dem Science-Fiction-Stoff „Blade Runner“ untrennbar verknüpfte. Selbst der ursprüngliche Roman von Philip K. Dick, mit dem eher sperrigen Titel „Do Androids Dream of Electric Sheep?“ musste dahinter zurücktreten. Entsprechend verwundert es kaum, dass sich der Hörverlag der mächtigen Wirkung der Bilder bediente, um seine Hörspielfassung der Geschichte auf CD zu vermarkten.

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Jetzt ist es passiert: Der Gegner hat zurückgeschlagen. Nachdem sein Vancouveraner Büro einem Bombenanschlag zum Opfer fällt, packt Mister Bakerman seine Sachen und versucht, sich und sein Team außerhalb der Stadt in Sicherheit zu bringen. Per Eisenbahn will man sich unbemerkt verdrücken – denn, so Bakerman, bei dem Schneckentempo der kanadischen Bahn dürfte kein Mensch davon ausgehen, dass man mit diesem Verkehrsmittel die Flucht versucht. Dumm nur, dass Verfolger nicht immer Menschen sein müssen...

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Zugegeben: Wir verlassen jetzt wohl endgültig den Bereich, in dem der Einzelhandel ein neues „Gabriel Burns“-Abenteuer getrost neben „Die drei ???“ und ähnliche Hörspielserien stellen konnte. Was in „Nachtkathedrale“, dem mittlerweile fünften Kapitel in Universals andauernder Gruselreihe, erzählt wird – nämlich die altbekannte Mär vom folternden Serienkiller – ist schon eher was für hartgesottene Gemüter. Aber dennoch ein Genuss.

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Eigentlich darf das hier nicht funktionieren. Frank Schätzings Öko-Thriller, ewigst lang Bestseller auf allen möglichen, gleichnamigen Listen und zur besonderen Empfehlung in Schaufenstern von Buchhandlungen bundesweit präsentiert, ist mit seinen etwa 1000 Seiten Umfang alles andere als leicht zu kürzende Literatur. Eine Hörbuchadaption dieses Werkes müsste demnach schon allein aus Platzgründen zum Scheitern verurteilt sein. Müsste, wohlgemerkt. Denn die von Schätzing selbst verfasste Übertragung seines Romanstoffes in dieses andere Medium funktioniert – trotz einiger kleinerer Abstriche – überraschend gut und schafft das, was auch der Roman überzeugend zu leisten im Stande war: bestens zu unterhalten.

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So langsam zeichnet sich ein erstes Muster ab im „Burnsiversum“. Nach den Geschehnissen in Eden Creek (siehe Episode 1 „Der Flüsterer“) und dem Spuk von Vancouver Island (Episode 2 „Die Brut“) liefert die dritte Geschichte um den okkulten Ermittler Steven Burns erste Antworten, die nichts Gutes zu verheißen scheinen. Und eine spannende Hörspiel-Stunde bietet das vorliegende Werk natürlich auch.

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