Rollenspiele

Das Rollenspiel "Call of Cthulhu" wurde schon mehrmals auf deutsch herausgegeben, darunter beim Laurin-Verlag, doch ward dem Spiel nie das Glück einer längeren Unterstützung durch einen finanzkräftigen Verlag in Deutschland zuteil (Laurin ging unter). Doch seit 1998 gibt es erneut Hoffnung für Cthulhu-Spieler und solche, die es werden wollen: Der Verlag Pegasus Spiele hat sich des Spiels angenommen und 1999 erschien eine solide Hardcover-Ausgabe von "Cthulhu" auf dem neuesten Stand der Regeln. Auf eine laufende Unterstützung durch Abenteuerbände darf man sich ebenfalls freuen.

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„Earthdawn“ – mit diesem Namen verbindet sich für mich immer irgendwie „das dritte Rad am Wagen“. Zwei Top-Sci-Fi-Spielsysteme hatte die FASA Corporation Anfang der 1990er bereits auf den Markt gebracht – „BattleTech“ und „Shadowrun“ –, bevor sie sich in Fantasygefilde traute und „Earthdawn“ geboren ward. Dabei merkte man dem System und der Spielwelt, zumindest oberflächlich betrachtet, sein Erbe durchaus an. Die Orks und Trolle waren weniger an die High Fantasy eines Tolkien angelehnt, sondern erinnerten an ihre futuristischen Brüder, und die Matrix der Hacker wurde zur Matrix der Zauberer. Zwar wurde mit FASA-eigener Gründlichkeit und Produktivität Quellenbuch um Quellenbuch auf den Markt geworfen. Die Popularität von Fantasy-Systemen wie „DSA“ oder „AD&D“ konnte jedoch nie erreicht werden. Jetzt gibt es die 2. Edition.

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Pünktlich zur Messe in Essen liegt mein momentanes Lieblingsmagazin mit einer neuen Ausgabe bereit. Wieder einmal ist die "Cthuloide Welten" randvoll mit Informationen und guten Ratschlägen zum Rollenspiel "Cthulhu".

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Vor wenigen Monaten kam der erste Band des neuen "Star Trek"-Rollenspiels von Decipher auf den Markt und - abgesehen von dem tollen Look - war das Urteil: Nett, doch erst mit dem "Narrator's Guide" ist das Set komplett. Nun liegt auch dieser seit einiger Zeit in den Regalen und so wagen wir einen Blick zwischen die Klappendeckel, um ein paar Antworten auf elementare Fragen zu erhalten: Sind die Regeln auch für Nicht-Muttersprachler verständlich? Werden alle Lücken des "Player's Guide" geschlossen? Kann man nun auch Planeten, Raumschiffe, Alienrassen entwerfen? Und gibt es endlich ein Zusammentreffen mit den Romulanern?

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Wie fast immer bei FanPro ist die Box randvoll mit Material für das Rollenspiel. Zum ersten Mal waren die Hersteller so klug und haben eine Gebrauchsanweisung beigelegt. Die Menge an Material könnte insbesondere Neueinsteiger abschrecken oder zumindest vor das Problem stellen, was sie zuerst lesen sollen. Die Gebrauchsanleitung liefert für Neueinsteiger und Umsteiger die beste Reihenfolge für das Lesen der Hefte.

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OK, hier haben wir also die vierte Instanz eines "Star Trek"-Rollenspiels. Nicht ganz das, was "Star Wars" erreicht hat, aber immer noch ganz passabel… Das erste Buch, das erscheint, ist der "Player's Guide", Teil eins des zweiteiligen Grundregelwerks.

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Ja! Endlich mal wieder ein Spiel für die Veteranen unter den Spielern, für die alten Freaks mit den Rauschebärten und den ergrauten Frauen in der Kostümierung auf der Spielmesse, die man noch als kleiner Osel immer argwöhnisch beäugt hatte und die solch legendäre Spiele wie "Midgard" zockten. Nun, da man selbst zu einem solchen "alten Kerl" mutiert ist, darf man sich freuen: "HackMaster" ist da!

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Ahoy und Salaam! “Hirkaan Ben Sharif huschte durch die engen Gassen des Basars, auf der Flucht vor der Tempelwache des Sultans. Mühsam erkletterte er eines der Hausdächer von Basra und hechtete, die Wachen dicht auf den Fersen, von Dach zu Dach...

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Waffenhandbücher sind stets ein Renner. Deswegen ist es ein logischer Schritt für das neue Agenten-Rollenspiel "Spycraft", schnell ein ausführliches Quellenbuch über moderne Waffen zu publizieren. Damit legt Alderac als erste Firma nicht nur ein neues "Spycraft"-Buch vor, sondern präsentiert auch einen umfassenden Waffenkatalog für alle Gegenwarts-Rollenspiele mit dem d20-System.

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Auf dem Rollenspielmarkt gibt es heutzutage mehr oder minder zwei Strömungen: die Serienprodukte und die All-In-One-Regelwerke. Zu den Serienprodukten gehören Dauerbrenner wie "DSA" oder "Vampire" sowie die Neuausgaben zum "Star Trek"- oder "Star Wars"-Universum. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass alle zwei Monate ein Modul herauskommt, das gerade so viel neues Material bietet, um die Spieler zum Kaufen zu animieren und gerade so wenig, um das Interesse an den kommenden Modulen aufrechtzuerhalten. All-In-One-Systeme hingegen sind meist weniger kommerziell ausgerichtet, sondern werden von Spielern für Spieler in Kleinverlagen herausgebracht, was sowohl Vor- als auch Nachteile hat, wie sich am Fantasy-Horror-RPG "Deathstalkers" von Cutters Guild exemplarisch zeigt.

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