Comics - Star Wars

Cross-Over-Events, bei denen Geschichten und Helden verschiedener Comic-Reihen zusammenfinden, sind beim US-Comic-Verlag Marvel im Superheldenbereich schon seit den 1980ern beliebt, um groß aufzutrumpfen. Als „Star Wars“ 2015 zu Marvel zurückkehrte, war klar, dass auch hier ähnliche Events folgen würden. Mit „Vader Down“ und „Eine Allianz auf Zeit“ wurden jeweils zwei Reihen verknüpft – hier „Star Wars“ und „Darth Vader“, dort „Star Wars“ und „Doktor Aphra“. „Krieg der Kopfgeldjäger“ nun ist ein Event der Superlative. Warum? Das schauen wir uns an.

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„Star Wars“ war schon immer ein Mythenpatchwork, eine Mischung aus Artusepik und Flash-Gordon-Serial, Samurai-Drama, Spaghetti-Western und 2.-Weltkriegs-Fliegerfilm. In Obi-Wan Kenobi steckt ein guter Schuss Merlin und Han Solo ist der legitime Erbe der Abenteuerhelden der 40er-Jahre. Mit der Figur der Doktor Aphra wird eine neue Ebene des Zitierens erreicht, wie die 22. Ausgabe der „Star Wars Marvel Comics-Kollektion“ beweist.

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Es geschieht nicht oft, dass sich eine Puppe in die Herzen aller Zuschauer spielt, aber mit Yoda, dem uralten, verschrobenen Jedi-Meister auf dem Planeten Dagobah, gelang George Lucas das Kunststück in „Das Imperium schlägt zurück“. Seitdem ist der grüne Gnom die zentrale Figur des Jedi-Ordens, wie wir aus zahlreichen Prequel-Geschichten wissen. Die 21. Ausgabe der „Star Wars Marvel Comics-Kollektion“ ist ganz ihm gewidmet.

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Luke Skywalker, Han Solo, Lando Calrissian, Wedge Antilles – die Helden der „Star Wars“-Saga sind allesamt Top-Piloten. Diese Tradition setzt sich natürlich auch in „Das Erwachen der Macht“ fort. Der beste Pilot der Galaxis heißt hier Poe Dameron, ein junges Flieger-Ass, das ein direkter Nachkomme von Wedge sein könnte. Im Auftrag des Widerstands fliegt er tolldreiste Missionen, doch seine größte Mission beginnt in Ausgabe 20 der „Star Wars Marvel Comics-Kollektion“: die Suche nach Luke Skywalker!

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Ende der 1970er war „Star Wars“ noch jung und unschuldig. Es gab einen Film, einen Roman dazu, eine Fortsetzung, ein paar Marvel-Comics und einen Schwung Merchandise-Produkte – das war's. Kein Vergleich zu heute. In dieser Zeit entschloss sich das L. A. Times Syndicate, „Star Wars“ in der Zeitung zu bringen, je 2 bis 3 Comic-Panels täglich. Heute unvorstellbar, dass man so Comics genießen konnte. Umso erfreulicher, dass es sie nun als Sammelbände gibt.

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In der 17. Ausgabe der „Star Wars Marvel Comics-Kollektion“ geht der Kampf der Rebellen um Luke Skywalker, Han Solo und Prinzessin Leia nach „Episode IV“ weiter. Der Planet Tureen VII, der nach der Zerstörung des ersten Todessterns mit der Allianz sympathisiert, wird vom Imperium belagert. Um die Blockade zu durchbrechen, ersinnen die Rebellen einen dreisten Plan. Sie wollen einen Sternenzerstörer, die Harbinger, kapern. Doch eine knallharte Sturmtruppeneinheit um den skrupellosen Sergeant Kreel steht diesem Ziel im Weg.

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Comics zu einem Film haben, genau wie Romane, eigentlich immer das gleiche Problem: Man mag sich fragen, wozu es sie gibt. Schließlicht kann man doch den Film schauen, wenn man die Story erleben möchte. Durch seine künstlerische Nähe als visuelles Medium hat es ein Comic zum Film sogar noch schwerer, etwas zu bieten, als ein Roman, der mit Beschreibungen und Introspektion punkten kann. Hat die 19. Ausgabe der „Star Wars Marvel Comics-Kollektion“, die sich dem Film „Rogue One“ widmet, also etwas Besonderes? Oder erzählt sie nur die Filmhandlung nach?

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Der Wookiee Chewbacca – kurz Chewie – ist eine der Figuren der „Star Wars“-Saga, die wirklich jeder mag. Ein großer Zottel, gleichzeitig fürsorglich und bärenstark. Der beste Kumpel, den man sich vorstellen kann. Trotzdem steht er als Han Solos Co-Pilot immer ein wenig im Schatten seiner menschlichen Freunde – Han, Leia, Luke –, nicht zuletzt, weil er nicht spricht, sondern nur grunzt, heult und brüllt. Für Autor Gerry Duggan war das kein Hindernis, Chewie in einem eigenen Comic in den Mittelpunkt zu stellen.

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„Schatten des Imperiums“, „Das Erbe der Jedi-Ritter“ und natürlich die Klonkriege: Die Macher von „Star Wars“ waren schon immer begeistert von der Idee, einen Konflikt auf multimediale Weise zu erzählen, also Romane, Comics und Spielzeug miteinander zu verweben. Das neuste Großprojekt heißt „Die Hohe Republik“ und ist 200 Jahre vor der Prequel-Trilogie angesiedelt. Es ist eine Ära des Friedens … doch ein neuer Feind lässt nicht lange auf sich warten.

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Einst war er der coolste Schurke der Galaxis, dann machte ihn „Episode VII – Das Erwachen der Macht“ zum schlechten Familienvater und Ehemann, der sein Versagen mit dem Tod bezahlen musste. Für viele Fans war die Figur Han Solo damit ruiniert. Da liest man doch lieber ein Abenteuer aus seiner Frühzeit. Da hatte er zwar auch seine Ecken und Kanten, aber er hat gekämpft, wenn es um eine gute Sache ging. Schauen wir uns das genauer an.

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