Comics - Horror/Mystery

Was den amerikanischen Comic Strips der mittlerweile auch im Filmmedium äußerst bewanderte Vampirjäger Blade, ist den italienischen Fumetti Mauro Bosellis und Maurizio Colombos Kopfgeburt Dampyr. Wie bei Blade handelt es sich dabei um einen Vampirbekämpfer, der die Gene der verhassten Nachtgeschöpfe selbst in sich trägt. In Italien seit Jahren ein großer Erfolg, erscheint die düstere Comicserie ab 2007 als hochwertige Hardcover-Edition beim deutschen Ableger des italienischen Verlags-Traditionshauses Sergio Bonelli Editore, Bonelli Comics.

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Nach der von der ursprünglichen Serie unabhängigen Anthologie „Ewige Nächte“, in deren Mittelpunkt alle Familienmitglieder der Ewigen standen, widmet sich der Panini Verlag den Ursprüngen der bekannten DC/Vertigo-Reihe. 1988 verfasste Neil Gaiman die ersten Folgen der über acht Jahre hinweg fortgesetzten Geschichte. Der vorliegende Sampler „Sandman – Präludien & Notturni“, in dem sich die ersten acht Bände der melancholisch-ironischen Saga um Sandman alias Dream, den Herrscher der Träume finden, bildet den Beginn einer vollständigen Edition der vielschichtigen Graphic Novel und dient überwiegend der Einführung in die Motive der Serie.

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Pünktlich zum Filmstart des „Ghost Rider“-Kinofilms veröffentlichte Panini bei uns eine Mini-Serie um eben jenen feurigen Anti-Helden, in welcher von Seiten Marvels versucht wurde, der seit 1998 brachliegenden Figur (man verzeihe mir das Wortspiel) neues Leben einzuhauchen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Die zwischen 1988 und 1996 bei DC/Vertigo veröffentlichte Serie „Sandman“ trug neben den Graphic Novels von Frank Miller und Alan Moore maßgeblich dazu bei, dass Comics verstärkt als Literatur jenseits gängiger Genre-Konventionen wahrgenommen wurden. 2003 widmete sich Gaiman, unterstützt von prominenten Gastzeichnern wie Dave McKean („Arkham Asylum“) und Bill Sienkiewicz („Elektra – Assassin“), erneut dem Herrscher der Träume und seinen Geschwistern. Als unsterbliche Ewige personifizieren sie grundlegende Erfahrungen der menschlichen Existenz: Tod, Begierde, Verzweiflung, Delirium, Schicksal und Zerstörung. Der Sammelband „Ewige Nächte“ widmet jedem von ihnen eine eigene Geschichte.

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Tagsüber erscheint die ehemalige Bergbausiedlung Silent Hill als menschenverlassene Geisterstadt. Doch sobald die Nacht hereinbricht, verwandelt sie sich in einen surrealen Albtraum, geprägt von verdrängter Schuld und unheimlichen Dämonen. Diese an die Grafiken des Schweizer Künstlers H. R. Giger ("Alien") und die jenseitigen Schrecken des Schriftstellers H. P. Lovecraft erinnernde Zwischenwelt dient nach einer erfolgreichen Serie von Videospielen und einem Kinofilm nun auch als Schauplatz für eine neue Comic-Reihe.

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Robert Rodriguez findet im Kommentar zur erweiterten DVD-Version des ersten „Sin City“-Films ein pointiertes Bild für eine Schnittstelle zwischen den Medien Comic und Film: beides seien „snapshots of motions“. Aus solchen Momentaufnahmen besteht Frank Millers sechste „Sin City“-Kompilation, die das Graphic-Novel-Äquivalent zu einer Kurzgeschichtensammlung bildet.

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Obwohl er etwas kürzer als seine Vorgänger ausfiel, arbeitet der fünfte Band von Frank Millers "Sin City" effektiv mit der seit "Das große Sterben" etablierten Aufteilung des Comic-Noir-Kosmos von Basin City in zwei parallele Handlungsbereiche. Auf der einen Seite stehen die in eine ausweglose Situation geratenen Einzelgänger, wie der moralische Schläger Marv und der desillusionierte Cop Hartigan, die in klassischer Genretradition ihrem Schicksal nicht entgehen können. Am anderen Ende der Stadt agieren der von Miller bereits zum dritten Mal als eine der Hauptfiguren gewählte Einzelgänger Dwight und die Assassinen-Clique um die Schwertkämpferin Miho und die selbstbewusste Gail.

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„Seltsame Orte“ ist der siebte "Hellboy"-Sammelband aus dem Cross Cult Verlag übertitelt – und seltsame Orte sind es in der Tat, die der rote Dämon mit der Steinfaust und dem eklatanten Mangel an Respekt vor Geistern, Göttern und sonstigem Gezücht besucht. 160 Seiten umfasst der Hardcoverband, der neben zwei längeren Geschichten auch wieder reichlich „Bonusmaterial“ enthält.

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Der vierte Teil der „Sin City“-Comic-Reihe knüpft in mehrfacher Hinsicht an den ersten Band an. Wie „Stadt ohne Gnade“ diente auch „Dieser feige Bastard“ als eine der Vorlagen für den ersten „Sin City“-Film von Frank Miller und Robert Rodriguez.. Erneut begibt sich ein Einzelgänger in der Tradition der Hardboiled-Detectives in einen aussichtslosen Kampf gegen die korrupte Senatorenfamilie O‘Rourke, die sowohl die Politik, als auch den Klerus in der Noir-Metropole Sin City kontrolliert.

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Wenn man die ersten Seiten des dritten Bandes aus Frank Millers Hardboiled-Zyklus „Sin City“ aufschlägt, denkt man weniger als bei den ersten beiden Teilen an das raffinierte Spiel mit Noir-Referenzen oder an die geschickte Kombination aus Darstellungsformen japanischer Mangas und westlicher Comic-Mythologie. Vielmehr stellt sich das gleiche Gefühl von Vertrautheit ein, wie man es von der Rückkehr in bekannte Comic-Universen wie das Gotham City Batmans oder das detailverliebte New York der Marvel-Helden her kennt.

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