Comics - Horror/Mystery

Vampirzähne sind in aller Munde – um mit einem schlechten Wortspiel einzusteigen. Die attraktiven Blutsauger und Blutsaugerinnen verführen junge Mädchen an der Highschool, machen die Großstadt unsicher, wie ihre sterblichen Pendants in „Sex in the City“ und gelegentlich geben sie Interviews (aber das ist schon ein paar Jahre her). In „Bite Club“, dem Panini-Beitrag zum Vampir-Hype, beherrscht ein Spitzzahn-Clan die Unterwelt Miamis, gegen den Marlon Brandos „Pate“ wie ein Chorknabe aussieht.

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Mit der Kompilation „Fabeln und Reflexionen“ legt Neil Gaiman nach „Traumland“ die zweite „Sandman“-Kurzgeschichten-Anthologie vor. Noch deutlicher als im Vorgänger verknüpft er dieses Mal die „Sandman“-Varianten bekannter mythologischer, literarischer und historischer Szenarien mit den Konflikten der Haupthandlung. Dabei greifen Gaiman und die talentierten Illustratoren auf eine Vielfalt von stilistischen Einflüssen zurück, die in der Comic-Literatur nach wie vor ihresgleichen sucht.

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„Ich bin der Teufel… Harrr. Harrr.“ – Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um den zweiten Sonderband der „Ghost Rider“-Serie von Panini Comis (Marvel Horror). Vier Einzelcomics wurden hier in einem Band zusammengefasst, und diese erzählen die Geschichte von dem im wahrsten Sinne verschlafenen Örtchen Sleepy Hollow.

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Mögt ihr Dramen wie „Der Elefantenmensch“ oder „Der Glöckner von Notre Dame“? „Freaks of the Heartland“ ist ein klassisches „Freak under the Attic“-Drama mit Horroreinschlägen. Im Mittleren Westen von Amerika wohnt der kleine Trevor mit seinem Bruder Will und seinen Eltern. Will ist riesig und entstellt – und wird in der Scheune versteckt gehalten.

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Die Graphic Novel „Seven Brothers“ präsentiert die (post-)modernisierte Variante einer alten chinesischen Legende. Der stilistisch ambitionierte Comic markiert nicht nur das Graphic-Novel-Debüt des Hongkong-Kultregisseurs John Woo, durch die Mitwirkung von Garth Ennis und des Zeichners Jeevan Kang entwickelte sich das Projekt zum internationalen Gipfeltreffen der Action-Stylisten.

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Im fünften Band des „Sandman“-Zyklus verdeutlicht Neil Gaiman erneut anschaulich, weshalb er zu den Kultautoren der gegenwartsbezogenen Urban Fantasy zählt. Pointiert bringt er den Kampf um ein bedrohtes Märchenreich mit Ereignissen im New York der Gegenwart in Verbindung. Im Unterschied zu regressiven Fluchtphantasien gibt sich Gaiman jedoch nicht mit der Gegenüberstellung von modernder Urbanität und „Narnia“-Kitsch zufrieden, sondern thematisiert, wie sie sich gegenseitig bedingen und bezieht dabei sogar auf unprätentiöse Weise Gender-Debatten ein.

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Hellboy ist zurück! Und das gleich auf mehrfache Art und Weise. So erwartet uns mit „Hellboy II: Die Goldene Armee“ nicht nur am 4. September ein neuer Kinofilm, Cross Cult setzt die Abenteuer des Dämons mit der Steinfaust dieses Jahr auch in gleich zwei Comic-Bänden fort. Mit „Hellboy 8: Die Troll-Hexe“ liegt zunächst eine Anthologie aus kurzen Abenteuern vor – die übrigens erstmals in Farbe erscheinen!

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Nachdem Neil Gaiman in der Anthologie „Traumland“ die zahlreichen Seitenarme und Verzweigungen des „Sandman“-Kosmos erkundet hatte, kehrt der vierte Band des anspielungsreichen Netzwerks aus Comic-Mythologie und postmoderner Abgeklärtheit zu den zentralen Handlungsfäden um den melancholischen Herrscher der Träume zurück.

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Der dritte Band der Gesamtausgabe von Neil Gaimans Graphic Novel um Dream, den Herrscher der Träume, und die anderen mit ihm verwandten Ewigen versammelt vier Kurzgeschichten, in denen das „Sandman“-Universum seine Eigenständigkeit auch außerhalb der zentralen Handlungsfäden eindrucksvoll unter Beweis stellt. Der Sandman selbst tritt lediglich in kurzen Gastspielen auf. Stattdessen baut Gaiman den selbst geschaffenen fiktionalen Kosmos weiter aus. Unter anderem deckt die mit dem World Fantasy Award ausgezeichnete Geschichte „Ein Sommernachtstraum“ die ungewöhnlichen Inspirationsquellen des gleichnamigen Shakespeare-Klassikers auf.

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Mit dem zweiten Sammelband der Gesamtausgabe von Neil Gaimans „Sandman“ nimmt das Universum der Ewigen um den Herrscher der Träume konkrete Formen an. Die Geschichte um die von rätselhaften Träumen heimgesuchte Rose und ihre unfreiwillige Rolle in einer Intrige von kosmischen Ausmaßen beschränkt sich nicht auf eine einzelne Perspektive, sondern findet immer wieder Zeit für Einschübe und Nebenplots. Gaiman und die wechselnden Zeichner betreiben ein formal und dramaturgisch elegantes Spiel mit den Realitätsebenen, in dem das Verhältnis des Sandman zu den Sterblichen das zentrale Thema bildet und in dem dennoch genügend Zeit für satirische Einschübe gegen Serienmörder-Hypes und Superhelden-Klischees bleibt.

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