Romane

Martin Delrio ist ein Mann, der Probleme mit Romanenden hat – dessen bin ich mir jetzt, da ich seinen zweiten Mechwarrior-Dark Age-Roman gelesen habe, ganz sicher. Wie schon bei „Der Himmel schweigt“, dem ersten Band seiner Northwind-Highlanders-Trilogie, wird auch bei seinem neuen Werk „Schatten der Wahrheit“ die Spannung langsam und bedächtig aufgebaut, nur um dann urplötzlich – und diesmal sogar wortwörtlich – ins Nichts zu verpuffen. Aber der Reihe nach...

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Wieder einmal ein „Shadowrun“-Roman. Diesmal handelt sich um „Elementares Wissen“ von Harri Aßmann, welcher 2004 als Band 52 im Wilhelm-Heyne-Verlag erschienen ist. Der Roman bildet den Abschluss einer Trilogie, welche mit „Auf dem Sprung“ (Band 49) begonnen hat und mit „Töne der Unendlichkeit“ (Band 50) fortgesetzt wurde.

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Überall in der Galaxis toben die Klonkriege – und dies seit mittlerweile 12 Monaten. Ein Sieger lässt sich nicht ausmachen, stattdessen tauchen überall neue tödliche Waffen auf, werden überall neue düstere Intrigen geschmiedet. Eine dieser neuen Waffen sind die so genannte Biodroiden und im Roman „Obi-Wan Kenobi und die Biodroiden“ (von Titel und Aufmachung her als zweiter Band lose an die Reihe anknüpfend, die mit „Mace Windu und die Armee der Klone“ begonnen wurde) muss sich der Jedi-General dieser Herausforderung stellen.

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„Mechwarrior Dark Age“ ist die neue BattleTech-Serie des Heyne-Verlags, die begleitend zum Sammelfigurenspiel von WhizKids / FanPro erscheint. Gute 60 Jahre nach den Clankriegen hat sich in der Mitte der Inneren Sphäre die so genannte Republik der Sphäre etabliert und nach der erzwungenen Abrüstung eines Großteils der Kriegsmaschinerie blickt man auf ein Zeitalter des Friedens zurück. Dann jedoch bricht das galaktische Hyperpulsnetz zusammen und in der aufkeimenden Panik der Isolierung treten skrupellose Splittergruppen zutage, die die Gunst der Stunde nutzen wollen, ihre eigene Macht auszuweiten, nun, da die Republik geschwächt ist wie nie zuvor. Die Stahlwölfe, des Drachen Zorn, der Schwertschwur und die Northwind Highlanders sind nur ein paar Fraktionen, die in die Kämpfe verwickelt werden.

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Ich hätte nicht gedacht, dass Terry Pratchett nach über 20 Scheibenwelt-Romanen nochmal so einen Knaller hinlegt. Aber er weiß eben, wie Menschen funktionieren (nur dass seine "Menschen" eben manchmal Zwerge, Trolle, Zombies oder Vampire sind.) Und er weiß nur zu gut, was sich Menschen gegenseitig antun können. In "Weiberregiment" (engl. Originaltitel passender: „Monstrous Regiment“) wird sich gegenseitig eine Menge angetan.

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Meine Ignoranz mag mir jetzt ein paar Feinde bescheren, aber es ist doch so: Sieht man vom lebendigen Umfeld der Heftromane ab, sind Science-Fiction-Romane von deutschen Autoren auf dem Buchmarkt heillos unterrepräsentiert. Das mag weniger für Kleinstverlage gelten, aber sobald man in die Kataloge der Branchengrößen schaut, wird es dünn. Andreas Eschbach vermochte es ganz gut, Fuß zu fassen. Ansonsten hat man als Autor noch die besten Chancen auf Veröffentlichung, wenn man eine der namhaften Reihe bedient („Perry Rhodan“, „Shadowrun“). Umso erfreulicher ist der 590 Seiten schwere Buchkoloss von Andreas Brandhorst, der unter dem Titel „Diamant“ ein völlig neues Universum entwirft und dabei sogar als Auftakt einer ganzen Reihe geplant ist.

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Wir schreiben das Jahr 3133. Bis vor Kurzem herrschte Frieden in der Galaxis, die unter der Führung von Devlin Stone zur Republik der Sphäre geeint endlich zur Ruhe gekommen ist. BattleMechs wurden abgerüstet oder ins Museum gestellt. Alles scheint gut. Doch dann bricht unvermittelt und unerklärlicherweise das interstellare HPG-Netz zusammen und auf sich allein gestellt, beginnen zahllose Fraktionen unter skrupellosen Männern, ihre eigene Machtbasis auszubauen. Die Republik droht zu zerbrechen und ein Zeitalter archaischer Gewalt mit grobschlächtigen, umgerüsteten IndurstrieMechs droht anzubrechen: Dies ist die Welt von „MechWarrior: Dark Age“.

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Mit „Wahnsinn und Methode“ von Michael Diel hatte FanPro vor kurzem seine neue Buchreihe „Classic BattleTech“, die sich mit der Zeit vor dem Vierten Nachfolgekrieg und der Clan-Invasion beschäftigt, eröffnet. Nun erkundet Randall Bills gleich in Form einer Trilogie die Gründungszeit der Clans. Der erste Band „Clangründer: Abkehr“ liegt bereits vor.

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Matrixfeuer ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, den die Shadowrun-Autorinnen Maike Hallmann und Catherine Beck 2002 auf den Webseiten von "The Dark Society" ausgeschrieben haben. Teilnahmebedingung war unter anderem, dass keiner der Autoren bereits einen Roman veröffentlicht haben durfte. Ob dem wirklich so ist, kann ich nicht bestätigen - zwei Namen der Autorenliste kommen mir ziemlich bekannt vor. André Wiesler ist Autor des Rollenspiels LodlanD, das bereits im Oktober 2003 veröffentlicht wurde und hat auch einige DSA-Geschichten und -Romane veröffentlich; von Maike Hallmann habe ich die Romane "Vertigo" und "Pesadillas", beide bei Phoenix erschienen, gelesen. Allerdings sind diese Geschichten und Romane wohl geschrieben worden, nachdem der Wettbewerb zu Ende war. Damit wäre die Bedingung erfüllt. :-)

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Vieles hat sich verändert im Battletech-Universum, seit ich das letzte Mal spielerische oder literarische Ausflüge dorthin unternahm. Mehr als 80 Jahre sind vergangen, in denen sich mehr getan hat, als nur ein paar kleine militärische Scharmützel oder politische Manöver.

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