Rollenspiele - Weitere Systeme

"Orks!" ist ein kleines Fun-Rollenspiel. Einmal der Ork sein, einmal den tumben Wilden mit den großen Eckzähnen spielen und mit spektakulären Gewalttaten dem Gott Krom huldigen. Einmal alles kurz und klein schlagen dürfen! "Orks an die Macht!" – So verspricht es Klappentext gleich neben dem Hinweis "Satire!"

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Habe ich schon erwähnt, dass Superhelden gerade groß in Mode sind? Das gilt nicht nur für's Kino, wo uns im Anschluss an Hulk erstmal eine Denkpause gegönnt wird, sondern auch für die Gaming Industry. "Mutants & Masterminds", "Vigilance - Absolute Power" - da geht gerade einiges. Hier steht heute ein Kuriosum unter den Comic-Rollenspielen auf dem Prüfstand. Es trägt den viel versprechenden Namen "The Marvel Universe Roleplaying Game" und stammt tatsächlich direkt von der Quelle des aktuellen Superhelden-Hypes: dem Comic-Verlag Marvel, der uns über Jahrzehnte hinweg so namhafte Heroen wie den "freundlichen Nachbarn Spider-Man", den furchtlosen Daredevil, die Mutanten-Truppe der X-Men oder Mr." ich-werd-grün-vor-Wut" Hulk beschert hat.

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Ja! Endlich mal wieder ein Spiel für die Veteranen unter den Spielern, für die alten Freaks mit den Rauschebärten und den ergrauten Frauen in der Kostümierung auf der Spielmesse, die man noch als kleiner Osel immer argwöhnisch beäugt hatte und die solch legendäre Spiele wie "Midgard" zockten. Nun, da man selbst zu einem solchen "alten Kerl" mutiert ist, darf man sich freuen: "HackMaster" ist da!

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Auf dem Rollenspielmarkt gibt es heutzutage mehr oder minder zwei Strömungen: die Serienprodukte und die All-In-One-Regelwerke. Zu den Serienprodukten gehören Dauerbrenner wie "DSA" oder "Vampire" sowie die Neuausgaben zum "Star Trek"- oder "Star Wars"-Universum. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass alle zwei Monate ein Modul herauskommt, das gerade so viel neues Material bietet, um die Spieler zum Kaufen zu animieren und gerade so wenig, um das Interesse an den kommenden Modulen aufrechtzuerhalten. All-In-One-Systeme hingegen sind meist weniger kommerziell ausgerichtet, sondern werden von Spielern für Spieler in Kleinverlagen herausgebracht, was sowohl Vor- als auch Nachteile hat, wie sich am Fantasy-Horror-RPG "Deathstalkers" von Cutters Guild exemplarisch zeigt.

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Vorweg: Horror in dem Sinne taucht entgegen der Anpreisung auf dem Titel nicht auf. Aus ganz anderen Gründen kann man sich nach Durchsicht dieses Bandes dann aber schon gruseln.

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Splitternd flog die Tür aus den Angeln und heraus sprang ein verwegen grinsender Kerl im roten Rüschenhemd und gleichfarbigen Stiefeln. Seine strahlend blauen Augen blitzten hell auf, als er die beiden CReeP Soldaten über die Galerie auf sich zustürmen sah. “Ha ha!“ rief er aus, sprang vor, verpasste dem ersten einen sauberen Streich mit seinem Säbel und wich dann behände dem tumben Angriff des Zweiten aus, um ihn mit einem Fußtritt durch das Holzgeländer zu befördern. Im Erdgeschoss fing der Raum an, sich mit weiteren Schergen des verrückten Dr. Doom zu füllen. Langsam wurde die Zeit knapp. “Hallo, mein Freund. Bist du schon in Position?“ rief der Mann in sein Funkgerät. “Bin direkt vor der Tür“, kam es zurück. “Komm zur Nordseite. 10ter Stock. Ungefähr die Mitte.“ “In Ordnung.“ Der Säbelschwinger schob seine Waffe in die Scheide und duckte sich, als verschiedene CReePs begannen, das Feuer auf ihn zu eröffnen, dann nahm er kurz Anlauf, warf sich über die Brüstung, bekam den schweren Metall-Lüster zu fassen und schwang sich über die Köpfe der verwirrten Klone direkt durch das Panoramafenster der Turmfestung hinaus. Einen Augenblick später tauchte er vor wieder auf, lachend und winkend auf dem Rücksitz der offenen Bluefire-Maschine stehend. “Macht's gut, ihr Versager. Und schönen Gruß an Dr. Doom vom Roten Rächer!“

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