Rollenspiele - Fate

Wenn der amerikanische Krimiautor Dashiell Hammett und der antik-römische Geschichtsschreiber Sallust zusammengearbeitet hätten, dann wäre vielleicht so etwas wie „Eagle Eyes – In den Schatten Roms“ dabei herausgekommen: Noir-Geschichten in einem ans Römische Reich angelehnten Setting.

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„Fate Codex“ ist eine per Patreon finanzierte englischsprachige PDF-Zeitschrift für das Universalrollenspiel „Fate“. Das regelmäßig erscheinende Zine ist schon im dritten Jahr und hat bereits 18 Ausgaben bei Drivethrurpg.com. Ein „Fate“-Mitarbeiter zeichnet sich für die Redaktion verantwortlich. Die „Fate-Kodex Anthologie Band 1“ vereinigt die Ausgaben des ersten Jahres – sieben an der Zahl – in einem kleinformatigen Hardcover. Kann eine Zeitschrift ein ganzes Buch mit lesenswertem Material füllen? Diese Frage gilt es zu beantworten.

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Die „Fate-Karten“ sind eine optionale Spielhilfe für das Universalrollenspiel „Fate“. „Fate“ arbeitet normalerweise mit Würfeln, die +, - oder Null anzeigen. Vier davon werden geworfen, was Zahlen zwischen -4 und +4 ergibt. Die Karten können die Würfel komplett ersetzen. Aber sie können noch viel mehr.

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Sucht jemand ein erzählerisches Rollenspiel, aber kein reines Indie-Erzählspiel, landet er zwangläufig bei „Fate Core“. Das Grundprinzip habe ich bereits in meiner Rezension von „Turbo-Fate“ (http://www.ringbote.de/737+M514d56c744b.html), der kurzen Einstiegsvariante von „Fate Core“, erklärt. Was das „blaue Buch“ anders macht, davon berichte ich hier.

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„Fate“ ist ein Riese unter den Indie-Rollenspielen. Der Kickstarter, der die dritte Edition finanzieren sollte, war massiv erfolgreich und brachte nicht nur „Fate Core“ hervor, sondern auch eine einfache Einstiegsversion des Spiels und diverse Quellenbücher. „Fate“ ist ein erzählerisches Spiel, das funktioniert, und nun endlich liegt auch eine deutsche Übersetzung vor. Die kurze Einstiegsversion trägt auf Deutsch den Titel „Turbo-Fate“.

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