Kartenspiele - Star Trek

Ein Franchise ist im Wandel – und noch weiß niemand, wohin sein Weg führt. In Amerika wird unter der Regie von J. J. Abrahams der elfte „Star Trek“-Film gedreht, Kirk, Spock und Co in jungen Jahren. Gleichzeitig gibt die Computerspieleschmiede P2 Entertainment die Entwicklung von „Star Trek Online“ auf, womit das Schicksal eines der heißesten neuen MMORPGs nun in den Sternen steht. Und auch Decipher hat den Schlusspunkt gesetzt: Ungeachtet meiner Prophezeiung in der letzten Rezension, dem „Star Trek“-CCG stünde noch eine strahlende Zukunft bevor, liegt nun plötzlich die letzte Erweiterung vor. Es ist immerhin die 14. und sie trägt den passenden Titel „What You Leave Behind“.

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Soeben hat Decipher mit der Box „Ages End“ den Abschluss seines „The Lord of the Rings“-Sammelkartenspiels bekanntgegeben. Es war vermutlich auch langsam Zeit, denn die Kinofilme sind schon längst aus dem Kurzeitgedächtnis der Massen entschwunden und ab dem „Shadows“-Set begann man sich auch irgendwie unschön zu wiederholen. Ganz anders sieht es beim „Star Trek CCG“ aus. Mit „In A Mirror, Darkly“ ist soeben die neue Erweiterung erschienen und von Ermüdungserscheinungen absolut keine Spur!

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Vor sieben Jahren kamen Captain Kirk und die Crew der guten alten Enterprise (ohne Buchstabe) erstmals ins Spiel – ins Sammelkartenspiel – und zwar in der „The Trouble With Tribbles“-Erweiterung der ersten Edition des „Star Trek“-CCG. Danach fand man sie noch in den Sets „Mirror, Mirror“ und „The Motion Pictures“, doch insgesamt waren „Die nächste Generation“ um Captain Picard und die Besatzung von „Deep Space Nine“ weitaus populärer vertreten. Auch in der Second Edition hat es zwölf Sets gedauert, bis Decipher es uns ermöglichte, die „alte Truppe“ an die blinkenden, technicolorbunten Konsolen zu setzen. Doch „These Are The Voyages“ ist nun ganz den Klassikern gewidmet. Und das ist gut so!

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Mehr als ein Jahr herrschte bei Deciphers „Star Trek“-Sammelkartenspiel nach dem Erscheinen der siebten Expansion „Strange New Worlds“ angespannte Ruhe. In Fankreisen munkelte man voll düsterer Ahnungen, die Spieleschmiede, die uns jahrelang mit großartigen Pappkärtchen versorgte, sei am Ende. Doch auf einmal geht es wieder rund bei Decipher: die „Enterprise Collection“, die „To Boldly Go“-Expansion und die „Dangerous Mission“-Draft Boxen sind jüngst erschienen, mit der „Mystery Foil Collection“, der „Captain’s Log“-Expansion und dem „Genesis“-Set stehen schon die nächsten drei Produkte in den Startlöchern. Werfen wir einen Blick auf den „Relaunch“ des ST-CCG: „To Boldly Go“...

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Die Helden einer Geschichte sind immer nur so spannend, wie die Herausforderungen, denen sie sich zu stellen haben. Und das „Star Trek“-Universum war nie arm an Herausforderungen: Klingonen, Cardassianer, das Dominion und die Borg sind nur einige der Völker, mit denen sich Kirk, Picard und Co auseinandersetzen mussten. Doch auch namhafte Einzelschurken hat das Franchise hervorgebracht, etwa Kai Winn, die Borg Queen oder Shinzon. Diesen „Bösewichtern“ hat Decipher seine „Adversaries Anthology“-Box für das „Star Trek“-CCG gewidmet.

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„Reflection“-Sets in einem Sammelkartenspiel von Decipher – das bedeutet immer auf der einen Seite „Resteverwertung“ normaler Karten, aber auf der anderen Seite auch eine tolle Möglichkeit, viele Hauptcharaktere und deren Hab und Gut (seien es nun Schwerter oder Raumschiffe) im grandios aussehenden „diffraction foil“-Format zu erhalten. „Star Trek Reflections 2.0“ bildet da keine Ausnahme.

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Ein Basis-Set und drei reguläre Expansions ist das „Star Trek Second Edition“-Sammelkartenspiel von Decipher nun alt. Zeit für das erste „Bonus-Set“, wenn man so will. Im „The Lord of the Rings“-Spiel heißt so etwas Anthology-Box (alle drei Sets gab’s eine), hier ist es die Erweitung „Fractured Time“, die vor allem Sammler- aber auch Spielerherzen höher schlagen lässt, weil man ausnahmsweise mal genau weiß, was man für sein Geld kriegt.

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