Hörspiele - Gruselkabinett

Edith Nesbit ist in der „Gruselkabinett“-Hörspielreihe von Titania Medien keine Unbekannte. Erzählungen aus ihrer Feder bildeten auch schon die Vorlagen zu den Folgen 59 „Das violette Automobil“ und 74 „Die Macht der Dunkelheit“.Die britische Autorin, die von 1858 bis 1924 lebte, war in jenen Jahren vor allem als Kinderbuchautorin bekannt und erfolgreich. Neben zahlreichen Werken für junge Leser schrieb sie aber auch einige Romane und Kurzgeschichten für Erwachsene, darunter ausgewiesene Gruselgeschichten.

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Ben Canevin, Lehrer an einer Privatschule in Connecticut, ist Besitzer eines wertvollen antiken Spiegels, der sein Wohnzimmer ziert. Eines Tages glaubt er, im Spiegel eine Bewegung gesehen zu haben. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als einer seiner Schüler der magischen Macht des Spiegels erliegt.

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H. P. Lovecraft schrieb einige schauerliche Geschichten. Doch keine hat derart Einzug in die Popkultur erhalten, wie „Der Ruf des Cthulhu“. Nun versucht sich Titania Medien an einer Hörspielumsetzung des legendären Stoffes. Wie gelungen ist die Vertonung?

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Mit Folge 102 der Hörspielreihe „Gruselkabinett“ von Titania Medien reiht sich ein Autor in den illustren Kreis der Vorlagengeber, der den wenigsten bekannt sein dürfte: E. F. Benson. Der englische Schriftsteller, mit vollem Namen: Edward Frederic Benson, verfasste unterschiedliche Werke, darunter komische Romane und persönliche Erinnerungsstücke, aber auch Gruselgeschichten. Die mit dem unscheinbaren Titel „Mrs. Amworth“ wurde nun als atmosphärisches Hörspiel mit den deutschen Stimmen bekannter Hollywood-Stars vertont.

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Nach den Episoden 83 („Heimgesucht“) und 89 („Heimgekehrt“) der viel gelobten Hörspielreihe „Gruselkabinett“, schickt Hörspielautor Marc Gruppe abermals die beiden Geisterjäger Alwyne und Colin Hargreaves auf die Spur des Übersinnlichen. Wie gelungen ist diese Episode?

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Im beschaulichen Connecticut liegt das Anwesen Whitegates. Hier residiert Mrs. Sara Clayburn, Witwe und Hausherrin, über ihre Dienerschaft. Doch wir wären nicht beim Gruselkabinett, würde sich nicht Übernatürliches anbahnen.

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Der 1864 verstorbene, amerikanische Schriftsteller Nathaniel Hawthorne gilt als einer der bedeutendsten Autoren seines Landes. Oft widmen sich seine Geschichten den dunklen Seiten des menschlichen Wesens. So wundert es nicht, dass sich mit „Das Haus der sieben Giebel“ auch eine seiner Geschichten in der Reihe „Gruselkabinett“ wiederfindet.

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Er hat sich sein Leben lang dagegen gewehrt, dass sein Name von Psychiatern und Medizinern zur Vorlage einer „Störung der Sexualpräferenz“ gemacht wurde. Doch die Verbindung zwischen Lust und Schmerz sowie die theatralisch inszenierte Unterwerfung war in den Geschichten von Leopold von Sacher-Masoch (1836-1895) durchaus Thema. Das gilt auch für die von Titania Medien vertonte Geschichte „Die Toten sind unersättlich“, eine nicht ganz gewöhnliche Vampirgeschichte.

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Mit der Reihe „Gruselkabinett“ hat es sich das Audio-Label Titania Medien zur erklärten Aufgabe gemacht, „die Meisterwerke der Schauer-Romantik als atmosphärische Hörspiele mit den deutschen Stimmen vieler Hollywood-Stars“ zu produzieren. Zahlreiche nationale wie internationale Vorlagen haben da schon Eingang gefunden, insbesondere bekannte Klassiker. Mit der 105. Folge widmet sich die Reihe einer neueren deutschen Vorlage, Benjamin Leberts Roman „Mitternachtsweg“ von 2014.

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Wenn in Werken der sogenannten „Schauer-Romantik“ Wölfe auftauchen, sind Vampire oder Mischwesen nicht weit. Ob es in Gilbert Campbells Gruselgeschichte „Der weiße Wolf von Kostopchin“ um einen Blutsauger oder um einen Werwolf geht, erfährt man in der 107. Folge der Hörspielreihe „Gruselkabinett“ von Titania Medien.

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