Liebe Weltenreisende,

schön, dass es euch zu uns Ringboten verschlagen hat. Diese Seite ist, man wird es unschwer erkennen, der Phantastik in all ihren Spielarten gewidmet. Wir besuchen Genre-Conventions und berichten darüber, fühlen in Interviews Machern aus der Szene auf den Zahn und vor allem lesen, hören, spielen und testen wir für euch eine gewaltige Bandbreite an Rollenspielen, Brettspielen, Romanen, Comics und mehr. Da wir das bereits seit vielen Jahren machen, möchte ich euch übrigens dazu ermuntern, nicht nur die Rezensionen der Startseite durchzuschauen, sondern einfach mal in den Rubriken links zu stöbern. Unter den hunderten von Texten findet ganz sicher selbst der kenntnisreichste Veteran noch Systeme oder Spiele, von denen er noch nie gehört hat – und die somit ein echter Geheimtipp sind!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Stöbern – und schaut immer mal wieder rein. Denn die Ringboten schlafen nie!

euer Bernd

Die neusten Rezensionen

Den Auftakt des "Gildenbrief #51" macht ein Artikel von Jochen Magel, der sich mit "Ausdauer bei nichtmenschlichen Rassen" beschäftigt. Statt gradabhängiger fixer Abzüge werden prozentuale Abzüge bei den Ausdauerpunkten vorgeschlagen.

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Irgendwie fühle ich mich wie Bilbo Beutlin persönlich, während ich hier bei Kerzenschein zu stimmungsvoller Musik über den neuen Landkarten von Mittelerde aus dem "Der Herr der Ringe"-Rollenspiel brüte. Niemals zuvor sind die Länder von Mittelerde derartig detailiert dargestellt worden. Kein Wunder, dass man also beim studieren der sechs große Landkarten leicht von dieser... in eine andere Welt hinübergleiten kann.

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Das Titelbild der "Cthuloide Welten #5" (CW) von Jeff Remmer ist erste Sahne; es zeigt eine cthuloide "Dame", wie "sie" scheinbar mit einem Griffel etwas schreibt oder zeichnet. Die #5 präsentiert insgesamt 13 Artikel plus die Namenlose Seite. Es werden auch die sechs Gewinner des "Cthulhu"-Zeichnerwettbewerbs samt ihren Werken veröffentlicht.

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Die Überraschung im Bereich professioneller Magazine war 2001 sicherlich das Erscheinen der Erstnummer von "H. P. Lovecrafts Cthuloide Welten", dem "Cthulhu"-Hausmagazin von Pegasus Spiele. Das Magazin geht auf eine Initiative von Fans zurück, bis "Pegasus Spiele" dem entstehenden Magazin auf die Beine half. Chefredakteur ist Frank Heller, der bereits mit einem Szenariobeitrag in "In Labyrinthen - Dunkle Pfade im Osten" hervorgetreten ist. Doch auch andere namhafte Autoren sind in "Cthuloide Welten" zu finden. Rezensionen werden keine veröffentlicht, da es diesen wegen der halbjährlichen Erscheinungsweise an Aktualität mangeln würde.

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"Das Letzte seiner Art", die Horta, das klingonische Targ, die Tribbles oder der Tau-Ceti Aal: All diese Kreaturen sind nicht wegzudenkende Teile des "Star Trek"-Universums. Mal dienen sie der Spannungssteigerung, mal stellen sie ein Rätsel dar, das es zu lösen gilt, mal sorgen sie einfach nur für heilloses Durcheinander und heitere "comic relief"-Situationen. Um das Spektrum des "Star Trek"-Rollenspiels zu erweitern, die Galaxis zu beleben und dem Spielleiter das Quellenmaterial für animalische Episoden innerhalb seiner Kampagne zur Hand zu geben, hat Decipher seinem Coda-Spielsystem mit Buch 6 einen ganzen Band voll mit harmlosen Haustieren, exotischen Lebensformen und gefährlichen Monstren spendiert.

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Auf 288 Seiten im (annähernden) DIN-A4-Format präsentiert WotC ein Campaign-Setting in der Drachenlanze-Welt Krynn für das d20-System.

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Stellt euch ein Spiel vor, das mit ungefähr zehn eng bedruckten DIN-A4 Seiten Regelwerk startet, dann im Laufe der Zeit einen 55 Seiten starken (dreispaltigen!) Glossar mit Sonder-, Ausnahme- und Extraregeln gebiert und zur Krönung noch eine Seite mit aktuellsten Korrekturen draufsetzt. Erschreckend? Yup! Die Erkenntnis, dass sie mit ihrem mittlerweile neun Jahre alten und 14 "reguläre" Expansion-Sets umfassenden "Star Trek"-Sammelkartenspiel keinen einzigen Neueinsteiger mehr hinter dem Warpantrieb würden hervorlocken können, hatten wohl auch die Kartenmeister bei Decipher und so entschloss man sich in einem marktwirtschaftlich wohl überlegten Schritt: Wir fangen wieder von vorne an!

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Es gehört zu den großen Aufgaben aller Helden des "Star Trek"-Universums, den Kontakt zu neuen Lebensformen zu suchen. Und diese Geschichte ist mehr als einmal während der fünf existierenden Serien und der zehn Kinofilme erzählt worden. Die Galaxis ist scheinbar so belebt wie eine Fußgängerzone beim Sommerschlussverkauf. Dabei sind in den vielen Jahren so komplexe Fremdrassen wie die Vulkanier, die Klingonen oder die Borg entstanden, gemeinsam mit so kuriosen Monstern-des-Tages wie den Horta oder den Tholianern. Ihnen allen - oder zumindest 58 von ihnen - hat Decipher mit dem neuen Band 5 der "Star Trek"-Rollenspiel-Reihe ein eigenes Quellenbuch gewidmet.

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Menschen, die gern Rollenspiele spielen, legen meist eine ausgeprägte Sammelleidenschaft an den Tag. Aus diesem Grund findet ein neues Rollenspielsystem oft erst dann seinen festen Stamm begeisterter Fans, wenn es eine gewisse Kontinuität an neuem Lesestoff in Form von Quellenbüchern, Abenteuerbänden usw. verspricht. Die Spieleschmiede Decipher, seit Frühjahr 2002 um den Relaunch des „Star Trek“-Rollenspiels bemüht, gab mit einer weit in die Zukunft weisenden Produktlinie gleich zu Beginn das Versprechen eines anhaltenden Nachschubs. Dieser strömt im Moment etwas zäh – die Ursprungspläne liegen schon um vier Bücher in Verzug und Unheilspropheten sehen schon das Ende gekommen –, aber eine paar Supplements existieren doch. „Starships“ ist eines von ihnen.

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Der "Narrator's Screen" war im Rahmen des "Star Trek"-RPG die erste echte Enttäuschung für mich. Der Umschlag, gewohnt schön illustriert, entpuppte sich beim Öffnen als Blättchen, aus dem mir der Inhalt entgegen fiel.

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