Liebe Weltenreisende,

schön, dass es euch zu uns Ringboten verschlagen hat. Diese Seite ist, man wird es unschwer erkennen, der Phantastik in all ihren Spielarten gewidmet. Wir besuchen Genre-Conventions und berichten darüber, fühlen in Interviews Machern aus der Szene auf den Zahn und vor allem lesen, hören, spielen und testen wir für euch eine gewaltige Bandbreite an Rollenspielen, Brettspielen, Romanen, Comics und mehr. Da wir das bereits seit vielen Jahren machen, möchte ich euch übrigens dazu ermuntern, nicht nur die Rezensionen der Startseite durchzuschauen, sondern einfach mal in den Rubriken links zu stöbern. Unter den hunderten von Texten findet ganz sicher selbst der kenntnisreichste Veteran noch Systeme oder Spiele, von denen er noch nie gehört hat – und die somit ein echter Geheimtipp sind!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Stöbern – und schaut immer mal wieder rein. Denn die Ringboten schlafen nie!

euer Bernd

Die neusten Rezensionen

Die Überraschung im Bereich professioneller Magazine war 2001 sicherlich das Erscheinen der Erstnummer von "H. P. Lovecrafts Cthuloide Welten", dem "Cthulhu"-Hausmagazin von Pegasus Spiele. Das Magazin geht auf eine Initiative von Fans zurück, bis "Pegasus Spiele" dem entstehenden Magazin auf die Beine half. Chefredakteur ist Frank Heller, der bereits mit einem Szenariobeitrag in "In Labyrinthen - Dunkle Pfade im Osten" hervorgetreten ist. Doch auch andere namhafte Autoren sind in "Cthuloide Welten" zu finden. Rezensionen werden keine veröffentlicht, da es diesen wegen der halbjährlichen Erscheinungsweise an Aktualität mangeln würde.

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"Das Letzte seiner Art", die Horta, das klingonische Targ, die Tribbles oder der Tau-Ceti Aal: All diese Kreaturen sind nicht wegzudenkende Teile des "Star Trek"-Universums. Mal dienen sie der Spannungssteigerung, mal stellen sie ein Rätsel dar, das es zu lösen gilt, mal sorgen sie einfach nur für heilloses Durcheinander und heitere "comic relief"-Situationen. Um das Spektrum des "Star Trek"-Rollenspiels zu erweitern, die Galaxis zu beleben und dem Spielleiter das Quellenmaterial für animalische Episoden innerhalb seiner Kampagne zur Hand zu geben, hat Decipher seinem Coda-Spielsystem mit Buch 6 einen ganzen Band voll mit harmlosen Haustieren, exotischen Lebensformen und gefährlichen Monstren spendiert.

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Auf 288 Seiten im (annähernden) DIN-A4-Format präsentiert WotC ein Campaign-Setting in der Drachenlanze-Welt Krynn für das d20-System.

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Stellt euch ein Spiel vor, das mit ungefähr zehn eng bedruckten DIN-A4 Seiten Regelwerk startet, dann im Laufe der Zeit einen 55 Seiten starken (dreispaltigen!) Glossar mit Sonder-, Ausnahme- und Extraregeln gebiert und zur Krönung noch eine Seite mit aktuellsten Korrekturen draufsetzt. Erschreckend? Yup! Die Erkenntnis, dass sie mit ihrem mittlerweile neun Jahre alten und 14 "reguläre" Expansion-Sets umfassenden "Star Trek"-Sammelkartenspiel keinen einzigen Neueinsteiger mehr hinter dem Warpantrieb würden hervorlocken können, hatten wohl auch die Kartenmeister bei Decipher und so entschloss man sich in einem marktwirtschaftlich wohl überlegten Schritt: Wir fangen wieder von vorne an!

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Es gehört zu den großen Aufgaben aller Helden des "Star Trek"-Universums, den Kontakt zu neuen Lebensformen zu suchen. Und diese Geschichte ist mehr als einmal während der fünf existierenden Serien und der zehn Kinofilme erzählt worden. Die Galaxis ist scheinbar so belebt wie eine Fußgängerzone beim Sommerschlussverkauf. Dabei sind in den vielen Jahren so komplexe Fremdrassen wie die Vulkanier, die Klingonen oder die Borg entstanden, gemeinsam mit so kuriosen Monstern-des-Tages wie den Horta oder den Tholianern. Ihnen allen - oder zumindest 58 von ihnen - hat Decipher mit dem neuen Band 5 der "Star Trek"-Rollenspiel-Reihe ein eigenes Quellenbuch gewidmet.

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Menschen, die gern Rollenspiele spielen, legen meist eine ausgeprägte Sammelleidenschaft an den Tag. Aus diesem Grund findet ein neues Rollenspielsystem oft erst dann seinen festen Stamm begeisterter Fans, wenn es eine gewisse Kontinuität an neuem Lesestoff in Form von Quellenbüchern, Abenteuerbänden usw. verspricht. Die Spieleschmiede Decipher, seit Frühjahr 2002 um den Relaunch des „Star Trek“-Rollenspiels bemüht, gab mit einer weit in die Zukunft weisenden Produktlinie gleich zu Beginn das Versprechen eines anhaltenden Nachschubs. Dieser strömt im Moment etwas zäh – die Ursprungspläne liegen schon um vier Bücher in Verzug und Unheilspropheten sehen schon das Ende gekommen –, aber eine paar Supplements existieren doch. „Starships“ ist eines von ihnen.

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Der "Narrator's Screen" war im Rahmen des "Star Trek"-RPG die erste echte Enttäuschung für mich. Der Umschlag, gewohnt schön illustriert, entpuppte sich beim Öffnen als Blättchen, aus dem mir der Inhalt entgegen fiel.

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Habe ich schon erwähnt, dass Superhelden gerade groß in Mode sind? Das gilt nicht nur für's Kino, wo uns im Anschluss an Hulk erstmal eine Denkpause gegönnt wird, sondern auch für die Gaming Industry. "Mutants & Masterminds", "Vigilance - Absolute Power" - da geht gerade einiges. Hier steht heute ein Kuriosum unter den Comic-Rollenspielen auf dem Prüfstand. Es trägt den viel versprechenden Namen "The Marvel Universe Roleplaying Game" und stammt tatsächlich direkt von der Quelle des aktuellen Superhelden-Hypes: dem Comic-Verlag Marvel, der uns über Jahrzehnte hinweg so namhafte Heroen wie den "freundlichen Nachbarn Spider-Man", den furchtlosen Daredevil, die Mutanten-Truppe der X-Men oder Mr." ich-werd-grün-vor-Wut" Hulk beschert hat.

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Der Schlangenfluss enthält detaillierte Beschreibungen der sechs großen Handelshäuser der T’skrang, der Küstenstadt Urupa, der verschiedenen Ansiedlungen entlang des Schlangenflusses und seiner wichtigsten Nebenflüsse. Außerdem gibt es neue Regeln für den Schiffskampf, Beschreibungen und Daten für neue Flussboote und andere Wasserfahrzeuge, neue magische Gegenstände sowie eine Beschreibung der gefährlichen Flora und Fauna am Schlangenfluss. Karten über die verschiedenen Abschnitte des Schlangenflusses und eine komplette Karte des Schlangenflusses findet man ebenfalls.

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Michael Stackpole war schon immer jemand, der gerne das Universum, in dem er sich gerade tummelte, bewegte. Berühmt dafür sind seine „BattleTech“-Romane, die lange Zeit den einzigen notwendigen Lesestoff darstellten, wenn man die großen Entwicklungen der Inneren Sphäre nachverfolgen wollte. Auch mit der „X-Wing“-Serie schrieb er „Star Wars“-Geschichte fort, statt einfach nur ein belangloses Kapitel hinzuzufügen, wie so manche anderen Autoren (etwa Barbara Hambly mit „Palpatines Auge“ oder Vonda McIntyre mit „Der Kristallstern“). Auch mit „Die schwarze Flut“, dem ersten Band seines neuen Zweiteilers, der die lang laufende „Das Erbe der Jedi Ritter“-Reihe fortsetzt, malt er am „big picture“ der Galaxis.

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