Liebe Weltenreisende,

schön, dass es euch zu uns Ringboten verschlagen hat. Diese Seite ist, man wird es unschwer erkennen, der Phantastik in all ihren Spielarten gewidmet. Wir besuchen Genre-Conventions und berichten darüber, fühlen in Interviews Machern aus der Szene auf den Zahn und vor allem lesen, hören, spielen und testen wir für euch eine gewaltige Bandbreite an Rollenspielen, Brettspielen, Romanen, Comics und mehr. Da wir das bereits seit vielen Jahren machen, möchte ich euch übrigens dazu ermuntern, nicht nur die Rezensionen der Startseite durchzuschauen, sondern einfach mal in den Rubriken links zu stöbern. Unter den hunderten von Texten findet ganz sicher selbst der kenntnisreichste Veteran noch Systeme oder Spiele, von denen er noch nie gehört hat – und die somit ein echter Geheimtipp sind!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Stöbern – und schaut immer mal wieder rein. Denn die Ringboten schlafen nie!

euer Bernd

Die neusten Rezensionen

Kinderromane sind im „Star Wars“-Universum neuerdings groß in Mode. Abgesehen von dem Monsterprojekt „Das Erbe der Jedi-Ritter“, das noch richtiges, episches Classic-Feeling bietet, gibt es in letzter Zeit nur noch Prequel- und Tie-In-Books, die sich mit dem Werdegang des jungen Obi-Wans, des jungen Anakins oder (in absehbarer Zukunft) des jungen Boba Fetts beschäftigen. Mit „Planet der Verräter“, dem „Star Wars“-Debüt des bekannten SF-Autoren Greg Bear („Äon“, „Slant“, „Der Amboss der Sterne“), liegt nun ein weiterer Kinderroman vor, der zwischen Episode I und II angesiedelt ist.

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Der neue, in Alba angesiedelte Abenteuerband „Der Weg nach Vanasfarne“ von Gerd Hupperich enthält eine Mini-Kampagne mit drei Abenteuern, welche auf niedriggradige Spielfiguren zugeschnitten sind. Zusammengehalten werden die drei Abenteuer durch die Geschichte eines reuigen Geistes, welcher die Abenteurer am Ende des ersten Abenteuers darum bittet, einen gestohlenen, heiligen Kelch wieder in den Schoß des Vana-Klosters Vanasfarne zu betten.

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Der Wettlauf auf die Genres für das d20-System ist voll im Gang. Fantasy, Science Fiction und Wildwest sind bereits mit Spielen wie "Kingdoms of Kalamar", "Sovereign Stone", "Scarred Lands", "Wheel of Time", "Star Wars", "Fading Suns" und "Deadlands" belegt. "Call of Cthulhu" schickt sich an, das führende d20-Horror-Rollenspiel zu werden, da bleibt eigentlich nicht mehr viel übrig, um neue Genres zu erschließen. "Spycraft" füllt nun die Lücke, die bisher beim Agenten-Rollenspiel klaffte und erschließt damit ein Genre, das bislang auf dem Rollenspielmarkt nicht Fuß fassen konnte, was erstaunlich ist. In anderen Medien wie Film, Computer-Spiel und Roman sind Agenten-Stories immerhin sehr beliebt.

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Splitternd flog die Tür aus den Angeln und heraus sprang ein verwegen grinsender Kerl im roten Rüschenhemd und gleichfarbigen Stiefeln. Seine strahlend blauen Augen blitzten hell auf, als er die beiden CReeP Soldaten über die Galerie auf sich zustürmen sah. “Ha ha!“ rief er aus, sprang vor, verpasste dem ersten einen sauberen Streich mit seinem Säbel und wich dann behände dem tumben Angriff des Zweiten aus, um ihn mit einem Fußtritt durch das Holzgeländer zu befördern. Im Erdgeschoss fing der Raum an, sich mit weiteren Schergen des verrückten Dr. Doom zu füllen. Langsam wurde die Zeit knapp. “Hallo, mein Freund. Bist du schon in Position?“ rief der Mann in sein Funkgerät. “Bin direkt vor der Tür“, kam es zurück. “Komm zur Nordseite. 10ter Stock. Ungefähr die Mitte.“ “In Ordnung.“ Der Säbelschwinger schob seine Waffe in die Scheide und duckte sich, als verschiedene CReePs begannen, das Feuer auf ihn zu eröffnen, dann nahm er kurz Anlauf, warf sich über die Brüstung, bekam den schweren Metall-Lüster zu fassen und schwang sich über die Köpfe der verwirrten Klone direkt durch das Panoramafenster der Turmfestung hinaus. Einen Augenblick später tauchte er vor wieder auf, lachend und winkend auf dem Rücksitz der offenen Bluefire-Maschine stehend. “Macht's gut, ihr Versager. Und schönen Gruß an Dr. Doom vom Roten Rächer!“

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