Liebe Weltenreisende,

schön, dass es euch zu uns Ringboten verschlagen hat. Diese Seite ist, man wird es unschwer erkennen, der Phantastik in all ihren Spielarten gewidmet. Wir besuchen Genre-Conventions und berichten darüber, fühlen in Interviews Machern aus der Szene auf den Zahn und vor allem lesen, hören, spielen und testen wir für euch eine gewaltige Bandbreite an Rollenspielen, Brettspielen, Romanen, Comics und mehr. Da wir das bereits seit vielen Jahren machen, möchte ich euch übrigens dazu ermuntern, nicht nur die Rezensionen der Startseite durchzuschauen, sondern einfach mal in den Rubriken links zu stöbern. Unter den hunderten von Texten findet ganz sicher selbst der kenntnisreichste Veteran noch Systeme oder Spiele, von denen er noch nie gehört hat – und die somit ein echter Geheimtipp sind!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Stöbern – und schaut immer mal wieder rein. Denn die Ringboten schlafen nie!

euer Bernd

Die neusten Rezensionen

Ja, früher. Früher war alles besser. In der guten alten Zeit (in irdischen Jahren so um 1989) war das Güldenland noch ein Märchenland weiser weißhaariger Großmütter, Borbarad ein Schreckgespenst brabbelnder Altvorderer, das Horasreich nannten nicht nur die Poeten „Das Liebliche Feld“ und in der Kaiserstadt Gareth saß noch ein echter Kaiser auf dem Throne…

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„Zwerge!“ Der Standardseufzer eines Elfen oder Menschen, wenn der stämmigste Streiter der Truppe bei seinen Begleitern mal wieder tiefes Unverständnis hervorruft. Etwa weil er mit Hingabe Höhlenspinnen für ein abendliches Festmahl ausweidet, weil er Bierkobolde fürchtet, weil er mit der Geduld eines Steines einen unscheinbaren eben solchen betrachtet, weil er den bartlosen Spitzohren so weit traut wie er spucken kann, weil… Diese Liste lässt sich schier endlos fortsetzen und um viele anekdotenhafte Ereignisse diverser Spielergruppen ergänzen. Doch was ist ein Zwerg in Aventurien für ein Lebewesen? Eines – das beantworten uns die Autoren des vorliegenden Bandes bereits im Vorwort – ist der Zwerg jedenfalls nicht: ein Mensch.

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Jude Watson gebührt der Titel „Chronistin der Jedi“. Ihre Romane mögen wahrlich keine literarischen Meilensteine des „Star Wars“-Genres sein, es sind vielmehr Jugendromane, einfach geschrieben und von einfachen Handlungen getragen. Doch darunter entfaltet sich fundamental das Wesen und die charakterliche Entwicklung einiger der wichtigsten Figuren der Prequel-Trilogie. Wer Männer wie Qui-Gon Jinn, Obi-Wan Kenobi oder Anakin Skywalker wirklich kennenlernen möchte, kommt um Watsons Geschichten nicht drumherum. „Das Geheimnis der Jedi“ ist der zweite Beitrag der Autorin zu den Klonkriegen.

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Ehrlichkeit. Tapferkeit. Mitgefühl. Höflichkeit. Treue. Pflichtgefühl. Ehre. In Rokugan sind das mehr als nur Worte. Und dieses faszinierende Land gilt es zu entdecken in „Legend of the Five Rings“. 1995 von der Alderac Entertainment Group zunächst bloß als Sammelkartenspiel auf den Markt gebracht, war der Erfolg groß genug, dass schon zwei Jahre später die erste Edition des Rollenspiels erschien. Drei Editionen in acht Jahren, aber auch die Tatsache, dass selbst die Wizards of the Coast, die von 1997 bis 1999 die Lizenz zu L5R hatten, sich im „Kamigawa“-Block ( „Verräter“, „Meister“ und „Retter“) zu „Magic The Gathering“ intensiv mit einem von der mythisch und magisch angehauchten Version des mittelalterlichen Japan inspirierten Setting beschäftigt haben, zeigen, wie groß der Bedarf an einer Welt wie Rokugan ist.

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Neben dem einzelgängerischen Privatdetektiv, dessen Rolle in „Sin City“ weitgehend Schläger, desillusionierte Polizisten und Auftragskiller übernommen haben, zählt die Femme Fatale zu den Standardfiguren des Film Noir, beispielhaft vertreten von Barbara Stanwyck in Billy Wilders „Double Indemnity“ / „Frau ohne Gewissen“ (USA 1944) oder Ava Gardner in Robert Siodmaks „The Killers“ / „Rächer der Unterwelt“ (USA 1946). Letztere diente als Vorbild für die titelgebende Figur im zweiten Band von Frank Millers Noir-Comic-Zyklus.

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Nach dem bahnbrechenden Erfolg des Online-Rollenspiels war es nur eine Frage der Zeit, bis die D20-Ausgabe eine Neuauflage erfahren würde.

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It is a „Sky Full of Stars“... Und damit man sich nicht verliert in der unauslotbaren Tiefe, der von glitzernden Sternen durchsetzten Schwärze des Alls, ist es hilfreich, einen galaktischen Reiseführer zur Hand zu haben, der einem einen Überblick gibt über die bewohnten Welten und alle Belange, die auf den Reisen zwischen selbigen wichtig sind. In vielen Sci-Fi-Rollenspielen ist der „Weltenführer“ oder „Galactic Guide“ daher unverzichtbarer Bestandteil des Systems und zugleich wertvolles Quellenmaterial, das in die Mannigfaltigkeit des Lebens im All einführt. So auch im Falle von „Babylon 5“.

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Es hat Jaywalker vier Jahre in seinem freiwilligen Exil in Australien gekostet, ein gutes Runnerteam aufzubauen, und irgendeinen eingeschworenen Feind nicht mal 40 Minuten, um sämtliche Mitglieder auszuschalten. Nur dank seiner unglaublichen Reflexe überlebt Jaywalker die Falle, die auch ihm gestellt wurde, und stellt sich die Frage, wer ihm so zusetzen will. Ihm fällt nur ein Name aus seiner Vergangenheit ein: Sakata.

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„Das Buch des Glaubens“ ist eine weitere Erweiterung zum „Spielerhandbuch“ von „Dungeons & Dragons“ 3.5. Es behandelt auf 176 Seiten einen großen Teil des religiösen Spiels und seiner regeltechnischen Auswirkungen.

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Nach dem rasanten Erfolg von „Blue Moon“ sowohl hier bei uns als auch auf der anderen Seite des großen Teichs ist es eine reine Selbstverständlichkeit, dass Reiner Knizia und Kosmos uns regelmäßig mit Nachschub versorgen. Nun liegt mit diesem 30 Karten starken Set zum ersten Mal nicht ein reines Völkerset als Erweiterung vor. „Gesandte und Inquisitoren“ ermöglicht seit Februar 2005 nämlich eine weitaus größere Zahl an Spielvariabilität als bisher.

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