Liebe Weltenreisende,

schön, dass es euch zu uns Ringboten verschlagen hat. Diese Seite ist, man wird es unschwer erkennen, der Phantastik in all ihren Spielarten gewidmet. Wir besuchen Genre-Conventions und berichten darüber, fühlen in Interviews Machern aus der Szene auf den Zahn und vor allem lesen, hören, spielen und testen wir für euch eine gewaltige Bandbreite an Rollenspielen, Brettspielen, Romanen, Comics und mehr. Da wir das bereits seit vielen Jahren machen, möchte ich euch übrigens dazu ermuntern, nicht nur die Rezensionen der Startseite durchzuschauen, sondern einfach mal in den Rubriken links zu stöbern. Unter den hunderten von Texten findet ganz sicher selbst der kenntnisreichste Veteran noch Systeme oder Spiele, von denen er noch nie gehört hat – und die somit ein echter Geheimtipp sind!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Stöbern – und schaut immer mal wieder rein. Denn die Ringboten schlafen nie!

euer Bernd

Die neusten Rezensionen

Neben den großen Reichen des Universums gibt es auch die kleineren, nicht so mächtigen. Doch zusammen haben auch sie eine gewisse Macht, die Geschicke des Universums zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

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„Niemand hätte in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts daran gedacht, dass unsere Welt beobachtet würde; dass andere intelligente Wesen, größer als die menschlichen und doch ebenso sterblich, uns bei unserem täglichen Tun fast ebenso intensiv belauschen und erforschen könnten, wie jemand mit dem Mikroskop jene kurzlebigen Lebewesen erforscht, die in einem Wassertropfen ihr Wesen treiben und sich darin vermehren. Mit einem unendlichen Behagen schlenderte die Menschheit mit ihren kleinen Sorgen kreuz und quer auf dem Erdball umher, in gelassenem Vertrauen auf ihre Herrschaft über die Materie. [...] Aber jenseits des gähnend leeren Weltraums blickten Geister, uns so überlegen wie wir den Tieren, ungeheure, kalte und unheimliche Geister, mit neidischen Augen auf unsere Erde. Bedächtig und sicher schmiedeten sie ihre Pläne gegen uns.“

 

„H. G. Wells – Der Krieg der Welten“

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Nach den Produkten „World Militaries“ und „U.S. Militaries“ aus dem Hause Alderac Entertainment Group war es schon fast logisch, dass eine weitere militärische Ausrichtung hin zur Kampfaction in dem d20-Rollenspiel „Spycraft“ folgen würde. „Battlegrounds“ ist eine konsequente Weiterführung bei der Ausrichtung vom James Bond Feeling zur Militäraction. Inwieweit dabei die gleichzeitige Actionausrichtung des Sammelkartenspiels eine Rolle gespielt hat oder die militärische Grundstimmung in den Vereinigten Staaten zur Zeit des zweiten Irakkriegs, mag man den Kaffeesatzlesern überlassen. Wir schauen uns hier mal das Buch vom Inhalt für uns Spieler an.

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Nachdem nun seit Erscheinen der neuen World of Darkness schon einige Monate ins Land gezogen sind, liegt auch der erste Quellenband zu „Vampire: Requiem“ vor. Wie der Titel vermuten lässt, geht es um „Klüngel“, Gruppen von Vampiren, die sich auf einen gemeinsamen Weg durch die Dunkelheit gemacht haben. Was motiviert sie, diesen Weg zusammen zu gehen? Was vereint diese Räuber der Nacht? Warum ziehen sie nicht alleine durchs Dunkel? Diese Fragen (und noch viel mehr) soll der vorliegende Band klären.

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Aquilonia ist das mächtigste und reichste Königreich in ganz Hyboria. Conan krönt seine eigene Laufbahn wortwörtlich selbst, indem er als König den Thron von Aquilonia besteigt. Kein Wunder also, dass ein passendes Quellenbuch dafür her muss…

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Erneut greift ein Rollenspielprodukt der Alderac Entertainment Group auf das gleichnamige Sammelkartenspiel zurück, dem es seinen Ursprung schließlich verdankt. „The Hidden Emporer“ ist eine Nacherzählung bekannter Ereignissse für die Freunde des Sammelkartenspiels „Legend of the Five Rings Collectible Card Game“ (L5R CCG) im Rollenspiel „Legend of the Five Rings“ (L5R RPG). Es folgt damit einer guten Tradition.

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In seinem Roman „Im Haus der Kröte“, der als 15. Publikation der Reihe „H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens“ erscheint, verwebt der Autor Richard L. Tierney zahlreiche Anspielungen auf Gottheiten und sagenumwobene Orte des Cthulhu-Mythos in einem neuzeitlichen Horror-Roman. So werden nur leicht verfremdete Namen wie der Meeresgott Kahuantaloa, Hasetur, die Ersten Götter oder Karakossa den meisten Lesern von Romanen des Cthulhu-Mythos bekannt vorkommen.

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Kinder der Nacht sind sie, Blutsauger, Nachtalbe mit spitzen Fängen und verführerisch glitzernden Augen, einsame Jäger in einer Welt der Dunkelheit – Nosferatu, der Vampyr. Mit Bram Stokers „Dracula“ traten die Vampire in unser kulturelles Bewusstsein (Mythen und Ammenmärchen über namenlose Schrecken mal außen vor belassen), Filme wie Fritz Langs „Nosferatu“ und die Gruselstreifen der Hammer-Studios mit Christopher Lee machten den untoten Grafen und seine Brut populär. Anne Rice begründete in den 1970ern mit ihren Romanen – etwa „Interview mit einem Vampir“ – den modernen Kult um die Vampire, den Höhepunkt schließlich setzte White Wolf mit seinem unglaublich komplexen Modern-Gothic-Rollenspiel „Vampire: The Masquerade“. Mehr als zehn Jahre gingen ins Land, in der die Vampirkultur wuchs und gedieh – dann ging die „World of Darkness“ unter und wurde neu geboren. Das erste der drei aktuell geplanten Campaign-Settings des neuen Regelwerks widmet sich natürlich erneut den Kindred: „Vampire: The Requiem“.

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Irgendwo, in düsteren Tiefen unterhalb der Wellen oder auch an der Meeresoberfläche beziehungsweise auf den kleinen Schiffen der Menschen, welche die Weiten der See durchpflügen, lauert das vielgestaltige Grauen und streckt seine Fänge nach den unvorsichtigen Seelen aus, die in seinen Bannkreis geraten ...

 

„Geisterschiffe“ ist das ein Produkt der deutschen „Cthulhu“-Redaktion, das fünf Abenteuer umfasst. Lediglich eines davon, „Die Büste der Lady Grey“, ist eine Übersetzung aus dem Englischen. Alle anderen Abenteuer wurden eigens für diesen Band geschrieben und sie alle haben mit Schiffen, Seefahrt und unheimlichen Begebnissen zu tun. Dabei unterscheiden sie sich so sehr voneinander, dass selbst einer Gruppe, die alle Abenteuer durchspielt, nicht langweilig wird. Zudem ist selbst das schlechteste Abenteuer in diesem Band immerhin noch von durchschnittlich guter Qualität.

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„Ein Jahr ist verstrichen, seit Ash aus Seattle fliehen musste. Die Welt hält ihn für tot, und an manchen Tagen wünscht er sich, es wäre auch so. Denn obwohl er einen ganzen Ozean zwischen sich und sein früheres Leben gebracht hat, kann er ihm nicht entkommen. Als er schließlich von Kopfgeldjägern aufgespürt wird, muss er sich der Vergangenheit stellen. Seine Flucht führt ihn zurück nach Seattle. In die Stadt, die ihm mehr Ärger eingebracht hat als jede andere. Leider bleibt Ashs Ankunft nicht unbemerkt. Unerwartet taucht ein alter Bekannter auf und bietet ihm einen Job an. Einen riskanten Run, bei dem einiges schief gehen kann. Doch was tut man nicht alles, um eine offene Rechnung zu begleichen?“ - Klappentext

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