Liebe Weltenreisende,

schön, dass es euch zu uns Ringboten verschlagen hat. Diese Seite ist, man wird es unschwer erkennen, der Phantastik in all ihren Spielarten gewidmet. Wir besuchen Genre-Conventions und berichten darüber, fühlen in Interviews Machern aus der Szene auf den Zahn und vor allem lesen, hören, spielen und testen wir für euch eine gewaltige Bandbreite an Rollenspielen, Brettspielen, Romanen, Comics und mehr. Da wir das bereits seit vielen Jahren machen, möchte ich euch übrigens dazu ermuntern, nicht nur die Rezensionen der Startseite durchzuschauen, sondern einfach mal in den Rubriken links zu stöbern. Unter den hunderten von Texten findet ganz sicher selbst der kenntnisreichste Veteran noch Systeme oder Spiele, von denen er noch nie gehört hat – und die somit ein echter Geheimtipp sind!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Stöbern – und schaut immer mal wieder rein. Denn die Ringboten schlafen nie!

euer Bernd

Die neusten Rezensionen

Wenn Joe Michael Straczynskis „Babylon 5“ die TV-Serie war, die nicht sterben wollte, so gilt ihr Ableger „Crusade“ wohl als die Produktion, die nicht leben durfte. Von Anfang an vom Sender geschasst, der sich immer stärker in den kreativen Produktionsprozess einmischen wollte, sah JMS irgendwann keinen anderen Ausweg, als das ambitionierte Projekt einzustampfen, bevor es überhaupt richtig beginnen konnte. Das ist zwar bemerkenswert konsequent („So oder gar nicht.“), aber liefern die 13 Episoden der Serie genügend Material für ein Quellenbuch?

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Der Siegeszug des von John Kovalic begnadet illustrierten Kartenspiels „Munchkin“ ist nicht aufzuhalten. Nach drei Editionen des „klassischen“ Sword-and-Sorcery-Munchkin und dem bisher nur auf Englisch vorliegendem „Munchkin Fu“, welches das Spielprinzip in ein Kung Fu’n‘Fantasy-Setting überträgt, erschien im Oktober vergangenen Jahres die „Welt der Dunkelheit“-Satire „Munchkin beisst!“. Jetzt liegt mit „Star Munchkin“ auch die deutsche Edition der Science-Fiction-Variante vor. Captain Kirk und Darth Vader aufgepasst! Im Weltraum hört euch niemand lachen.

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Sichtschirme führen immer zu gespaltenen Reaktionen bei der Spielerschaft. Für die einen sind sie unverzichtbare Hilfsmittel, welche während einer Spielsitzung viel Stress verhindern, für die anderen sind sie eine Materialverschwendung, welche nur Platz am Spieltisch wegnehmen. Der vorliegende Schirm wird letztere Gruppe sicherlich nicht überzeugen, ihre Meinung über Sichtschirme zu ändern. Für alle anderen bietet er gewohnte White-Wolf-Qualität mit edlem Äußeren.

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Mit dem „Buch des Arkanen“ ist ein weiteres Spielerhandbuch zum Rollenspiel „Dungeon&Dragons“ 3.5 erschienen. Auf 192 Seiten in Farbe werden arkane Geheimnisse und magische Macht vorgestellt.

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„Die Bewahrer der Wege“ nennen die Autoren Ole Johan Christiansen und Thomas Plitschke den Engelsorden der Urieliten. Nicht alle in der großen Angelitischen Kirche würden den Sonderweg des eigenständigen Ordens so bezeichnen. Der vorliegende Rollenspiel-Quellenband beschreibt als „Urieliten Ordensbuch“ die Geschichte, den Aufbau und die wichtigsten Figuren des Ordens der Engel.

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Mit Verspätung erschien der „Gildenbrief #54“ (GB) im Juli 2005, doch das Warten hat sich gelohnt. Gibt es doch die Fortsetzung und gleichzeitig den Schluss des Abenteuers aus GB #53, eine Waffenschule, reitende Rechtsgelehrte und mehr Interessantes.

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„Wäre ich ein heidnischer Barde, riefe ich eine Muse an, mich mit Leidenschaft für die Aufgabe zu erfüllen, die vor mir liegt. Ich bäte einen Gott, mir Worte in den Mund zu legen, Weisheit aus mir erschallen zu lassen wie aus einer Trompete, mich widerhallen zu lassen mit Wahrheit für das Volk.“

 

So beginnt „Riten des Drachen“, ein aufwändig gestalteter Band für „Vampire: Requiem“, welcher die Lehren von Vladislaus Dracula, dem einstigen Prinzen der Wallachei und angeblichen Gründer des Ordo Dracul, wiedergeben soll. Sehr liebevoll gestaltet, mit samtenem Umschlag und glänzender Prägung, liefert dieses Produkt was fürs Auge.

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„Holdo Kraif ist ein begeisterter All-Area-Combat-Golfer, der mit illegalen Wettkämpfen eine Menge Geld verdient. Doch bedauerlicherweise gilt seine Leidenschaft auch dem Glücksspiel und schönen Frauen, und so hat er in den vergangenen Monaten die immense Summe von 100.000 Nuyen Schulden aufgehäuft, die sein Gläubiger, ein Düsseldorfer Yakuza-Gangsterboss, nun binnen weniger Tage zurückhaben will, andernfalls ist Holdo ein toter Mann..."

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Der „Feind meines Feindes“ ist nicht unbedingt mein Freund – diese Weisheit dürfte nicht neu sein in der Welt von „Shadowrun“. Abgesehen davon, dass sich jeder in den Schatten zunächst einmal selbst der Nächsten ist, existieren noch ungezählte Gruppierungen unterschiedlichster Art, deren Agenda von der Rettung der Biosphäre des Planeten über die Rückkehr zum Kommunismus bis hin zum Support für Shadowrunner reicht.

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Christoph Marzi entführt den Leser auf eine fesselnde Reise durch London – oder besser gesagt gleich durch mehrere Londons: das London von heute, eines der Vergangenheit und ein verborgenes, mystisches, phantastisches: die „uralte Metropole“. Marzi – in der Gestalt des Erzählers Mortimer Wittgenstein – dient dabei als Reiseführer (und Lehrer und Beschützer) der Hauptperson Emily Laing, die plötzlich in einen intrigenreichen Machtkampf um die uralte Metropole, einen Ort voller mystischer Wesen, verwickelt wird… doch „Zufälle gibt es nicht“.

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