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ARTIKEL: Neuigkeiten von der RPC 2016: Aborea
Artikel/Interview, Rollenspiele, Aborea 05.06.16

Am letzten Mai-Wochenende öffnete die RolePlayConvention, Deutschlands größte Messe zu den Themen Rollenspiel, LARP, Tabletop, Cosplay und Nerdtum in allen Spielarten, wieder ihre Pforten. Natürlich hat sich auch der Ringbote mit dem einen oder anderen Verlag unterhalten. Dieses Mal über: „Aborea“.

von  André Frenzer

Der „Atlas“, die Weltenbeschreibung für das einsteigerfreundliche Rollenspiel „Aborea“, steht in den Startlöchern. Im Oktober dieses Jahres soll das Werk erscheinen. Auf der RPC hielten „Aborea“-Schöpfer Sebastian Witzmann, Autorin Birgit Oppermann und die Community-Beauftragte Melissa Sohlich einen interessanten Workshop über das geplante Werk. Dabei ließen sich die drei in ihrer Begeisterung auch von technischen Pannen – die vorbereitete Powerpoint-Präsentation konnte dank intensiven Windows-Updates erst später zum Zuge kommen – nicht ausbremsen.

„In dem „Atlas“ stecken über zehn Jahre Arbeit“, führt Sebastian dann auch ohne multimediale Unterstützung aus. „Enthalten sind über 120 verschiedene Regionen, die wir – mal mehr, mal weniger detailliert – beschrieben haben.“ Der „Atlas“ versteht sich dabei nicht als Detail-Lieferant, sondern will die Fantasie des Lesers anregen. „Wir haben genügend Abenteueraufhänger in jedem Landstrich versteckt – und auch einige Erklärungen für seltsame Vorkommnisse einfach offen gelassen. So kann jeder Spielleiter den „Atlas“ als sein eigenes Werkzeug einsetzen, um die Spielwelt zu erschaffen, die er haben möchte“. Doch auch für das Auge wird der „Atlas“ einiges zu bieten haben. „Jede Region erhält wenigstens eine Illustration. Das ergibt eine sehr hohe Illustrationsdichte, was mich sehr freut“, erklärt Sebastian.

Nun kommt Birgit Oppermann, unter anderem Autorin des Landes Leandor, zu Wort. „Leandor ist ein sehr großes Land, das durch die schiere Größe klimatisch sehr unterschiedliche Regionen bietet. Es ist ein Kaiserreich, das seit einigen Generationen von Kaiserinnen regiert wird – gerade für die patriarchalischen Stämme, die in den südlichen Wüsten hausen, ein unhaltbarer Zustand. Leandor ist damit politisch nicht sehr stabil – doch es gibt noch einiges mehr zu entdecken. Leandors Mediziner sind wahre Wunderwirker, die für ihre Heilkunst auf dem ganzen Kontinent gerühmt werden. Doch wer kann sagen, wie weit sie mit ihren Forschungen tatsächlich gehen und ob sie nicht längst die Grenze der Nekromantie überschritten haben? Auch die anderen Wissenschaften blühen in Leandor, nicht zuletzt dank dem Orden „Inwars Licht“, der große Bibliotheken unterhält.“

Mit diesen Informationen führen die drei nun den eigentlichen Workshop durch, während dem sie die Herangehensweise an diese vagen Beschreibungen verdeutlichen. So regt Sebastian mit einigen einfachen Fragen die Fantasie des versammelten Publikums an. Welche Abenteueraufhänger könnten sich aus dieser Beschreibung ergeben? Politische Intrigen natürlich. Doch auch Expeditionen in die unwirtlichen Wüsten auf der Suche nach vergessenem Wissen. Und welche Forschungen verbergen eigentlich die Wunder wirkenden Heiler? Welche interessanten Persönlichkeiten könnten den Spielern begegnen? Ein Stammesführer? Ein entführter Südländer, der am kaiserlichen Hof dienen muss und dessen Loyalität gegenüber der Kaiserin nur gespielt ist? Und auf welche fantastischen Orte könnten die Spieler treffen – Kavernen unter den großen Wehrstädten des Landes oder eine von einem ewigen Sandsturm heimgesuchte Ruinenstadt in der Wüste? Schnell wird klar, das Konzept des „Atlas“ scheint zu funktionieren – mit den richtigen Fragen und ein wenig Fantasie gewappnet ergeben sich ganze Kampagnenstränge aus einer knappen, aber klaren Beschreibung Leandors.

Gegen Ende des Workshops beantwortet Sebastian noch ein paar allgemeine Fragen zum „Atlas“. „Wir arbeiten tatsächlich seit zehn Jahren an dem Buch. Es gibt keinen Text, der nicht mindestens zwei Mal komplett überarbeitet wurde.“ Und wie viel Seiten wird das Werk haben? „Das wissen wir selbst noch nicht“, lächelt Sebastian. „Wir haben bisher noch nicht alle Texte zusammengefasst. Denn uns war es nicht wichtig, eine bestimmte Seitenzahl zu erreichen, sondern die perfekte Beschreibung Aboreas zu liefern.“ Ein schönes Schlusswort.

Wenn der „Atlas“ erscheint, erfahrt Ihr natürlich mehr dazu hier auf dem Ringboten.

Links

Wer über die weiteren Entwicklungen des „Atlas“ auf dem laufenden bleiben möchte, findet hier die Homepage des Einsteiger-Rollenspiels.



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