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Campaign Cartographer 3
Spielhilfen 15.06.07

Der „Campaign Cartographer“ ist das wohl bekannteste Programm zur Gestaltung von Karten und Bodenplänen für Rollenspiele. Mit Version 3 gibt es nach langer Zeit und vielen Add-Ons nun endlich eine komplett neue Version des Programms, das von vielen Kampagnengestaltern verwendet wird und für jeden Spielleiter eine echte Hilfe darstellt.

von  Thomas König

Nach dem Start des Programms stellt man sofort fest: Die Macher haben aufgeräumt. Die zahlreichen Bearbeitungsfunktionen an der Oberfläche sind verschwunden. Es gibt nun einen Status Bar, einen Simple Bar mit den gängigen Zeichnenfunktionen, das Command Prompt mit der Anzeige der ausgeführten Funktion, verschiendene Schaltflächen für Grid, Ortho, Snap und Lock, sowie das Symbol Display Window. Mit Hilfe der Screen Tools kann man sich die Anzeige selbst anpassen und auf Wunsch auch wieder auf den Stand des „Campaign Cartographer 2“ holen. Die Symbol-Kataloge haben nun die bekannte Funktion der ausklappbaren Symbole. Schon bereits bei dem Programm „Perspective“ wurde diese Funktion eingeführt. Sie sorgt dafür, dass ähnliche Symbole zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Somit muss man sich beim Zeichnen nicht durch eine unendlich lange Liste wühlen, sondern findet gleichartige Funktionen immer beisammen.

Nach dem Start mit einer neuen Karte kommt eine wichtige Neuerung: Der Wizard erleichtert einem den Einstieg. Er bietet vorgefertigte Templates an oder die Möglichkeit, ein eigenes Template für diese Karte zu erstellen. Dabei können nicht nur die Größe, sondern auch Hintergrundfarbe, Kartentitel und Copyright-Infos eingegeben werden. Nun kann man mit der eigentliche Kartengestaltung beginnen. Bekannt ist die Landmass-Funktion mit welcher der Kontinent gezeichnet wird. Statt einer einheitlichen Standardfarbe wird nun eine Textur verwendet.

Neu sind die Terrain-Funktionen, mit denen man nun die Grundlage von Bergen, Wüsten etc. sehr leicht zeichnen kann und die auch mit Texturen unterlegt sind. Mithilfe dieser Funktionen kann man die groben Umrisse und Landstriche der eigenen Karte festlegen. In einem weiteren Schritt werden nun die neuen und sehr schönen Symbole auf die Karte gezeichnet. Diese sind wesentlich schöner anzusehen und auch mit der Variocolor Funktion ausgestattet, die es dem Anwender ermöglicht, die Hauptfarbe des Symbols zu ändern. Aber auch die alten Symbole des „Campaign Cartographer 2“ und der ganzen Add-Ons können verwendet werden.

Eine weitere schöne Neuerung ist das Importieren von Symbolen. Man kann nun sehr leicht png- und bmp-Bilder als Symbole importieren und für weitere Zeichnungen verwenden. Das ist insbesondere sehr schön, wenn man weiß, dass es für ein anderes Programm eine sehr große Community gibt, die viele schöne Eigenkreationen entwickeln und die nun ohne Probleme auch für den „Campaign Cartographer 3“ verwendet werden können.

Mit Hilfe der Sheets lassen sich auch sehr schöne Effekte erzielen. So kann man beispielsweise durch den richtigen Einsatz den Lichtschein von Fackeln hervorheben und somit bestimmte Bereiche der Karte im Dunkeln lassen.

Interessant ist die Produktpolitik des Herstellers Pro Fantasy. Neben dem normalen Upgrade für registrierte Nutzer gibt es auch so genannte Crossgrades. Nutzer von „Dundjinni“ und „Fractal Mapper“ können zu einem reduzierten Preis wechseln.

Die Systemvoraussetzungen sind für heutige Verhältnisse moderat. Im Minimum werden 350 MB Festplattenspeicher, 245 MB Arbeitsspeicher, Windows 98 und eine Internetverbindung für die Installation gefordert. Mit 1 bis 2 GB Arbeitsspeicher, Windows 2000 oder besser, einer schnellen Grafikkarte mit „angemessenem“ Arbeitsspeicher (die Entwickler empfehlen einen NVidia Chipsatz, der etwas besser als ATI-Karten laufen soll) sowie einem PCI Express Mainboard kann man das Programm bis zum Geschwindigkeitsmaximum ausreizen.

Fazit: Der „Campaign Cartographer 3“ macht den entscheidenden Schritt, um sich von der Konkurrenz wieder abzusetzen. Es bietet nun einen großen Teil der Möglichkeiten, wo die anderen punkten konnten. Für mich war vor allem die Einbindung von png-Dateien und die Verwendung von Texturen ein wichtiges Kriterium. Sicherlich ist die Neugestaltung des Bearbeitungsfensters sehr schön, aber erst einmal zweitrangig. Der Preis, der je nach Upgrade/Crossgrade zwischen $ 25 und $ 45 schwankt, ist sehr günstig, wenn man bedenkt, wie teuer normale Grafikprogramme sind. In der Folge werden nun auch die Add-Ons auf die neue Version angepasst. Ich bin dabei auf die Preispolitik gespannt.


Campaign Cartographer 3
Kartengestaltungsprogramm
Pro Fantasy 2006
1 CD, Anleitung, englisch
Preis: GB 29,95

bei pegasus.de bestellen

Links:

www.profantasy.com



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