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ARTIKEL: HeXXen 1730 wird HeXXen 1733
Rollenspiele, HeXXen 1730, Artikel/Interview 17.06.15

Das von Mirko Bader entwickelte Rollenspiel „HeXXen 1730“ (der Ringbote rezensierte) wird in Zukunft professionell verlegt. Als Verlag konnte Ulisses Spiele gewonnen werden, den meisten Rollenspielern selbstverständlich durch ihre Produktlinien „Das Schwarze Auge“, „Pathfinder“, „Iron Kingdoms“ und vielen mehr nur zu gut bekannt. Der Ringbote unterhielt sich auf der Role Play Convention mit dem neuen zuständigen Redakteur Michael Mingers und dem Autor Mirko Bader.

von  Michael Mingers, Mirko Bader und André Frenzer

Zunächst interessiert mich natürlich, wie der Kontakt zwischen Mirko Bader und dem Verlag zustande kam. „Nun, Mirko hat uns einfach angeschrieben!“, verrät Michael. „Wir haben uns sein Material angesehen und schnell für uns entschieden, dass es unser Produktportfolio perfekt ergänzt. Etwas in dieser Art haben wir schlicht noch nicht, und so entschlossen wir uns, es in unseren Produktfahrplan für 2016 aufzunehmen.“

Mit „HeXXen 1730“ legte Mirko Bader ein erstaunlich komplettes und ausgereift wirkendes Regelwerk als Gratisdownload vor. Was geschieht also nun in der Zeit bis 2016? „Nun, die Regeln werden noch einmal deutlich überarbeitet. Darum haben wir uns auch entschieden, den Titel des Rollenspiels auf „HeXXen 1733“ zu verändern. Das soll deutlich machen, dass es sich bei unserer Version um eine echte Weiterentwicklung handelt“, verrät Michael. Und in welche Richtung wird diese Entwicklung gehen? „Nun, gerade testen wir sehr viel. Auch gerade heute auf der RPC sammeln wir wieder viel Feedback von den Spielern. Wir wollen das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Klassen verbessern, aber auch einiges einfacher in der Handhabung gestalten. Bislang war Mirko von unseren Vorschlägen sehr angetan und wir sind mit Feuereifer bei der Sache.“

Und wie sieht es mit der grafischen Gestaltung aus? „HeXXen 1730“ verwendet ja viele historische Bilder und Holzschnitte, die den Flair des Spiels entscheidend prägen. „Das endgültige Layout von „HeXXen 1733“ steht natürlich noch nicht fest“, antwortet Michael, „doch wir werden es komplett überarbeiten. Auch werden wir einige unserer tollen Illustratoren auf neue Bilder ansetzen. Immerhin gibt es – leider – keine historischen Holzschnitte von verrückten Wissenschaftlern, die mit seelengetriebenen Flammenwerfern gegen Werwölfe kämpfen. Ich finde das persönlich sehr schade, aber das ist wohl nicht zu ändern!“, lacht Michael. Eine weitere Frage, die sich mir aufdrängt, ist die nach Hintergrundmaterial. Die nur wenigen Seiten in „HeXXen 1730“ machten Lust auf mehr. „Ja, auch das Hintergrundmaterial wird natürlich aufgestockt. Und da erwarten alle Spieler einige echte Leckerbissen, wie die Niederlande, die von Seehexen unter Wasser gesetzt wurden“, antwortet Michael.

Und mit welchen Produkten dürfen die Spieler in Zukunft rechnen? „Nun, da sind wir noch voll in der Konzeption. Dabei stellen wir uns viele Fragen: Wollen wir „HeXXen 1733“ in Boxen oder in Büchern publizieren? Wollen wir den Hintergrund über Abenteuer- und Kampagnenbände erschließen, oder soll es gesonderte Quellenbücher geben? Ideen haben wir wirklich viele: Der Hintergrund ist herrlich unverbraucht und lädt dazu ein, die Fantasie spielen zu lassen. Eine Kampagne, die südamerikanische Konquistadoren behandelt, ist ebenso denkbar wie der Kampf gegen die Höllenfürsten im Schwarzwald. Wir müssen nun aufpassen, dass wir nicht zu schnell zu viel planen“, erklärt Michael. Das Funkeln in seinen Augen spricht von den vielen Ideen, die für „HeXXen 1733“ in seinem Kopf herumschwirren.

Mirko hat mittlerweile eine weitere Testrunde beendet. „Wir, das „HeXXen“-Team, sind mit insgesamt vier Spielleitern im Einsatz“, verrät er. Insgesamt sind 13 Runden im Angebot. „Die Reaktionen der Spieler waren ausnahmslos sehr positiv. Die schnellen, einfachen Regeln begeisterten ebenso wie das Setting. Gerade bei erfahrenen Spielern hatte ich das Gefühl, dass sie richtig erleichtert waren, dass man nicht jede Kleinigkeit wie „Waffe ziehen“, „Waffe wechseln“ und „Waffe wegstecken“ ankündigen muss, dass Distanzen auf dem Spieltisch keine Rolle spielen und Mikromanagement fast komplett wegfällt“, fasst Mirko das bisherige Feedback zusammen. „Wir haben jede Menge Erfahrungen gesammelt, auch, wo das Regelsystem noch ein paar Stolpersteine hat. Diese Erfahrungen werden mit Sicherheit ins Spiel einfließen, sodass es insgesamt noch schneller, leichter und actionorientierter wird, ohne dass es an Inhalt und Flair verliert.“

Ich danke für dieses nette Gespräch. „Gerne“ sagt Michael. Wann und wie es mit „HeXXen 1733“ weitergeht, erfahrt ihr natürlich hier auf dem Ringboten.


Artikel zum Weiterlesen

INTERVIEW: Mirko Bader über „HeXXen 1730“ - 12.06.14
HeXXen 1730 - 12.06.14


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