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Star Wars – Chewbacca
Comics, Star Wars 16.02.17

Chewbacca ist einer der beliebtesten Nebenfiguren in „Star Wars“. Doch wie schlägt sich der wortkarge Wookiee in einer Hauptrolle? Noch dazu in einem Comic, in dem man nicht einmal sein charakteristisches Brüllen hören, sondern nur Laute wie „WHAR“ oder „HRA“ lesen kann? Der neuste Comic aus dem „Star Wars“ Universum liefert die Antwort.

von  Morgath

Chewabacca musste auf dem Planeten Andelm IV notlanden. Im Grunde sucht er nur ein Ersatzteil, um sein Schiff zu reparieren und von dem Planten verschwinden zu können. Doch hier wird gerade ein Held benötigt. Der skrupellose Gangster Jaum hat den Planeten fest in seiner Hand. Wer seien Schulden nicht bei ihm bezahlen kann, landet schnell als Sklave in seinen Minen.

Auch Zarro, einem jungen Mädchen, und ihrem Vater erging es so. So plagen sie sich in der Mine ab, während Jaun einen dicken Coup mit dem Imperium plant. Da gelingt Zarro die Flucht, und wie der Zufall es will, läuft sie Chewbacca über den Weg. Dieser lässt sich nicht lange bitten und gemeinsam hecken sie einen Plan aus, wie Zarros Vater und die andren Sklaven retten wollen. Natürlich läuft einiges schief, sodass Chewbacca die Probleme auf Wookiee-Art lösen muss …

Der vorliegende Comic spielt auf einem System im Äußeren Rand. Er hat mit der eigentlichen „Star Wars“-Geschichte wenig zu tun, außer dass Chewbacca und das Imperium vorkommen. Es handelt sich um eine in sich geschlossene Geschichte. Der Plan, den Chewbacca und Zarro ausarbeiten, ist nicht sonderlich originell und auch die spätere Entwicklung der Geschichte erreicht allenfalls Mittelmaß. Die Art und Weise, wie ein kleines Mädchen und der Wookiee das Imperium und einen ausgebufften Gangster an der Nase herumführen, fand ich wenig überzeugend. Doch die schönen Zeichnungen, einige coole Aktionenszenen und pointierte Sprüche sorgen dafür, dass man trotzdem auf seine Kosten kommt.

Chewbacca ist cool wie immer. Zunächst ist etwas befremdlich, dass Chewbacca kein einziges Wort spricht, und wer die Filme nicht kennt, wird sich schwer tun, sich in den Wookiee hineinzuversetzen. Aber im Grunde wird das Problem geschickt gelöst, weil Zarro oft übersetzt, was Chewbacca meint. Auch gibt es eine kleine Rückblende in Chewbaccas Vergangenheit, die zeigt, warum sich Chewbacca so sehr für die Freiheit und damit die Rebellen einsetzt.

Fazit: Der „Chewbacca“-Comic fällt eindeutig in die Kategorie: „Kann man lesen, muss man aber nicht.“ Chewbacca ist cool und wortkarg wie immer, doch auf Dauer nicht wirklich als Hauptfigur geeignet, für einmal aber ganz okay.


Star Wars – Chewbbacca
Comic
Gerry Duggan, Phil Noto
Panini Comics 2016
ISBN: 978-3-95798-803-4
116 S., Hardcover, deutsch
Preis: EUR 14,99

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