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Rollenspieler im Profil: Nora Linse26.08.09

Illustratorin & Liebhaberin tierischer Rollenspielhelden

1) Unter welchem Namen soll dich die Welt kennen(lernen)?

In der realen Welt kennt man mich als „Nora“, aber im Web trifft man mich meist unter dem Nickname Aditu. Als Illustratorin findet sich meist mein Namenskürzel „LiN“, aber ich denke das sind nun auch genug Namen.

2) Was bist du/machst du innerhalb der Rollenspielgemeinschaft?

Hmm … Ich würde sagen, ich bin vieles. Zum einen natürlich begeisterter Spieler mit unzähligen Persönlichkeiten. Nebenbei verkörpere ich aber auch die SL-Seite. Meine Gruppen würden mich vielleicht auch noch als den Gruppenkoch einstufen. Als Illustratorin versuche ich die Ideen anderer (oder auch meine eigenen) auf Leinwand zu bannen.

3) Seit wann spielst du Rollenspiele? Wann und wie hat bei dir alles angefangen?

Puh, seit wann ich spiele … eine schwer zu beantwortende Frage. Ich meine mich zu erinnern, dass ich mir im Alter von 14 Jahren meine erste „DSA“-Box zu Weihnachten gewünscht (und auch bekommen) habe. Richtig exzessiv habe ich aber erst zwei Jahre später angefangen zu spielen – und tu es bis heute!

4) Was war dein erster Charakter, und in welchem System? Existiert der Charakter noch?

Mein erster gebauter Charakter war eine „DSA“-Amazone, aber der erste Charakter, den ich wirklich gespielt habe, war „Aditu“, meine Psioniker-Schurkin, die ich in einer selbst geschriebenen „AD&D“-Kampagne gespielt habe. Dieser Charakter existiert, wie zahlreiche andere, nur noch auf dem Papier in meiner Mappe, aber einige später erschaffene Charaktere „leben“ und „kämpfen“ auch heute noch.

5) Welches Rollenspiel ist mit Abstand über die Jahre hinweg dein Lieblingssystem? Und wieso?

Wenn es um das am meisten gespielte System geht, dann ganz klar „D&D“. Warum? Nun ja, ich bin mit „AD&D“ zum Rollenspiel gekommen und dann mit Aufkommen der 3. Edition zu dieser gewechselt. Damit war meine Affinität zum „D20“-System geboren. Was die Kampagnenwelt angeht, ist „D&D Eberron“ mein unangefochtener Favorit. Aber ich muss sagen, dass ich gerade in den letzten Jahren unzählige System angespielt und getestet habe. Irgendwie haben sie alle ihren Charme, was dazu führt, dass mir die Beantwortung dieser Frage doch ziemlich schwer fällt!

6) Welches System würdest du nur mit Handschuhen anfassen? Und weshalb?

Ich glaube, es gibt kein System, das ich nicht zumindest mal antesten würde. Ich gestehe aber, dass ich mit „DSA“ einfach nicht warm werde. Nachdem ich das System nun dreimal angespielt habe (angefangen bei der 2. bis zur aktuellen Version), musste ich feststellen, dass die Welt irgendwie nicht meine ist. Das beantwortet auch zum Teil das „Weshalb“. Aventurien ist für meinen Geschmack einfach zu durchdacht. Es gibt in meinen Augen zu wenig freie Entfaltungsmöglichkeiten, und auch das System ist angefüllt mit Regeln für alle Eventualitäten. Ich persönlich mag Systeme, die mit wenig Regeln auskommen (Auch wenn „D&D“ da sicher auch nicht so ganz reinpasst ^^).

7) Dein absoluter Rollenspiel-Geheimtipp? Und warum?

Ein Geheimtipp – schwer zu sagen, weil es Rollenspiele gibt, wie Sand am Meer, und ebenso wie Rollenspiele verschieden sind, sind es auch die Geschmäcker. Mein persönlicher Favorit derzeit ist – aufgrund seines ganz eigenen Charakters und der knuffigen Illustrationen – das „Mouseguard“-Rollenspiel. Generell liebe ich es, beim Rollenspiel Tiere zu verkörpern oder zumindest eine tierhafte Seite zu haben. Deswegen ist „Katzulhu“ ebenfalls relativ weit oben auf meiner Favoritenliste zu finden.

8) W20...W10...W4...?

Also ich stehe irgendwie mit den meisten Würfeln auf Kriegsfuß, zumindest wenn es darum geht, bestimmt Zahlen zu würfeln. Anders sieht es aus, wenn es nur um „Gerade“ oder „Ungerade“ geht – daher tendiere ich zum W2! Aber ansonsten sind meine Favoriten der W8 und der W20. Mein absoluter Hasswürfel ist der W4 – die tun verdammt weh, wenn man drauf tritt!

9) Deine beste Runde war als...?

Hmm … es gab viele Erlebnisse, die mich wirklich berührt haben, also wirklich innerlich. Solche Erlebnisse prägen sich ein, als wären sie real, und genau solche Erlebnisse machen für meinen Geschmack eine gute Runde aus. Ein „bestes“ Erlebnis kann ich daraus aber nicht wählen, denn sie waren alle irgendwie toll.

10) Deine schlimmste Runde war als...?

„Schlimm“ im Sinne eines Erlebnisses, als ein befreundeter Charakter, der lange Zeit dabei war, sich durch eine heldenhafte Tat opferte, als der Spieler die Gruppe verließ. Da hatte ich wirklich einen Kloß im Hals, und ich finde es immer traurig, wenn ein langjähriger Freund die Gruppe verlässt.

11) Spieler oder Spielleiter?

Sowohl als auch. Obwohl ich das Spielen meist präferiere, macht es mir durchaus auch Spaß, die Fäden in der Hand zu halten – vorausgesetzt, es sind keine Regelfuchser in der Gruppe, die sich ständig mit mir über irgendwelche unsinnigen Regeln oder Dinge, die im besagten Moment völlig irrelevant sind, streiten wollen.

12) Regelfuchser oder Freistilspieler?

Definitiv Freistilspieler. Mein Motto lautet: „Regeln sind dafür da, angepasst zu werden.“ Auch wenn sicher die Spielbalance durch Regelen gewahrt bleibt (und Regeln damit durchaus ihre Daseinsberechtigung haben!), sollte man sie nicht zu genau nehmen. Was ich überhaupt nicht leiden kann, sind Spieler, die Charaktere erschaffen die nichts anders sind als eine Kombination aller Regelmöglichkeiten und -lücken und lediglich den Zweck einer perfekten „Kampfmaschine“ (oder welches Spezialgebiete auch immer) erfüllen. Sollten Regeln beim Spiel den Spielspaß stören oder eine coole Aktion verhindern, sollte man sie meiner Meinung nach (in den Fällen) ignorieren.

13) Storyteller oder Würfelfetischist?

Auch das kann ich nicht genau sagen. Ich finde, beides hat seinen Reiz. Es macht mir ebenso Spaß, bei „Shadowrun“ einen Wurf mit soviel Würfeln zu werfen, dass ich sie kaum in eine Hand bekomme, wie ich es liebe, einen finsteren Kultisten bei „Chtulhu“ zu beobachten und mit meiner Gruppe über seine finsteren Machenschaften zu diskutieren.

14) Spielen auf Conventions? Oder lieber die gemütliche Runde zu Hause?

Ich bin eher ein Heimspieler. Auf Cons habe ich bisher nie selber gespielt und nur geleitet. Und auch das habe ich bisher nur geschafft, wenn ich mindestens eine Packung Wick-Bonbons in der Tasche hatte. Da ich gerne mit Musik und Bildern arbeite, um Stimmung zu erzeugen, und auch sonst versuche, die Umgebung mit einzubeziehen, bin ich einfach kein Con-Spieler. Andererseits lernt man auf Con viele neue Leute kennen – deswegen sollte man es nicht völlig ausklammern!

15) Bier, Cola, Met, Wein? Chips, Pizza oder Kaviar? Was gehört zu einem Rollenspielabend dazu?

Also ein Bierchen sollte man schon griffbereit haben. Aber ansonsten variiert unsere Verpflegung je nachdem wie Rund der Bauch unseres Drow-Rollenspiel-Sparschweins gefüllt ist. Aber Pizza oder der Lieferservice vom Chinamann um die Ecke werden gerne in Anspruch genommen, und etwas zum Knabbern sollte immer vorhanden sein.

16) Fast jeder von uns hat ein paar hehre Rollenspielträume in der Schublade. Welche „Leichen“ liegen bei dir im Schrank?

Mein „D&D“-Abenteuer, das ich einst geschrieben und illustriert habe, endlich zu korrigieren und in eine Fassung zu bringen, die man ohne schlechtes Gewissen veröffentlichen kann. Außerdem habe ich meine geliebte, vier Ordner umfassende „Kinder des Krieges“-Kampagne, mit der ich einst in die Rollenspielwelt gelangte, von dem damaligen Spielleiter bekommen, um sie selber noch einmal zu spielen – leider finden sich dafür einfach keine Spieler.

17) Mit welcher Idee könnte man die Rollenspielwelt revolutionieren?

Einer offenen Haltung gegenüber der Fantasie und der Erkenntnis, dass Fantasie nicht nur für Kinder gemacht ist – zwei Dinge, welche die Rollenspielwelt sicher positiv beeinflussen würden.

18) Ein paar letzte weise Worte an alle Rollenspieler dieser Welt? (Okay, alle Leser dieser Seite? :-) )

Auch Rollenspiel ist und bleibt ein Spiel! Verliert nie eure Fantasie!



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