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10.-11.05.2014: RPC-Germany 201417.05.14

Ein Ringbote auf der RPC

von André Frenzer

Am Wochenende vom 10. bis 11. Mai 2014 öffnete die RolePlayConvention zu Köln wieder einmal ihre Pforten. In zwei großzügigen Messehallen und einem umfangreichen Außengelände hatten Rollen- und Tabletopspieler aller Fraktionen Zeit und Gelegenheit, sich über neueste Entwicklungen zu informieren oder Informationen auszutauschen.

Während im vergangenen Jahr das Event zeitgleich mit der „Rheinschau“ stattfand, musste sich nun die RPC in diesem Jahr wieder alleine durchschlagen. Den Besucherzahlen tat dies jedoch natürlich keinen Abbruch: Ebenso voll wie im vergangenen Jahr präsentierten sich die Gänge zwischen den Ständen. Die Aufteilung der Hallen war dabei nahezu vorbildlich gelungen: Während in Halle 5 die Computerspielstände nebst volldröhnenden Bühnenshows untergebracht waren, konnte in Halle 4 (in der sich Kleinverlage, Illustratoren und eine Lasergame-Area fanden) der analogen Spiellust gefrönt werden: Demorunden konnten so in relativ ruhiger Atmosphäre gespielt werden.



Bevor ich aber auf das Event weiter eingehe, möchte ich meinem Ärger über die äußeren Umstände doch ein wenig Luft machen: Ein Parkticket für 10,00 EUR, um dann unter irgendeiner Autobahnbrücke abseits der Site parken zu dürfen, ist schon ein starkes Stück. Und dass dann der Preis der Tageskarte noch einmal 1,50 EUR über dem im Internet ausgelobten Preis von 9,50 EUR lag, ist zwar kein Grund umzudrehen – ärgerlich ist es aber natürlich schon. Nachdem diese ungeplanten Mehrausgaben verdaut waren, machte ich mich auf in die Hallen.

Doch was gab es alles zu sehen? Keiner der wichtigen deutschen Rollenspielverlage hatte es sich nehmen lassen, einen eigenen Stand auf der RPC anzumieten. Platzhirsche waren natürlich Pegasus – die neben interessanten cthuloiden Neuigkeiten wie dem dritten Teil der Mega-Kampagne „Die Bestie“ und dem frisch veröffentlichten „Cthulhu: Gaslicht“ auch den neuesten Abenteuerband für „Shadowrun“, „Licht aus der Asche“, im Gepäck hatten – sowie der Verlag Ulisses, bei denen sich natürlich vieles um die neuen Beta-Regeln zu „Das Schwarze Auge 5“ drehte. Neben dem Beta-Regelwerk konnten Interessierte auch gleich drei neue Demo-Abenteuer erstehen, mit denen die neuen Regeln auf Herz und Nieren getestet werden können.



Doch viele weitere Verlage hatten sich eingefunden und präsentierten sich und ihr oft umfangreiches Produktportfolio: Die Redaktion Phantastik hatte ihr Detektivrollenspiel „Private Eye“ im Gepäck, der Uhrwerk Verlag brachte neben dem „Splittermond“-Weltenband auch ihren neuesten Abenteuerband für „Space 1889“, „Unter Hochdruck“, unters Volk. Eine interessante Notiz ergab sich hier noch für alle „Splittermond“-Fans, soll das Regelwerk doch – nach seinem Erscheinen – auch gratis als PDF zum Download verfügbar gemacht werden. Prometheus Games hatte mit seinen Pocket-RPG und den verschiedenen „Savage Worlds“-Bänden – wo wohl der frisch fanfinanzierte „Elyrion“-Hintergrundband als nächstes erscheinen dürfte – ebenfalls einen Stand gefüllt. Ein Blick auf die Ausstellerliste verrät aber, dass ich hier nur einen kurzen Abriss wiedergeben kann.

Auch der Tabletop-Bereich hat sich bereits im vergangenen Jahr sehr umfangreich präsentiert und konnte das gefühlt noch einmal steigern. Games-Workshop-Material war aber nur durch Unterhändler zu bekommen; stattdessen fanden sich Demorunden von vielen kleineren Tabletop-Spielen: So konnte „Freebooters Fate“ ebenso angetestet werden wie „Dropzone Commander“ und manch anderes Spiel. Ein umfangreicher Markt – der im Inneren Rollenspielmaterial und LARP-Ausrüstung feilbot, im Außenbereich eher mittelalterlich angehaucht war – sowie ein mit namhaften Acts (wie zum Beispiel Schandmaul) gespicktes Showprogramm rundeten die Veranstaltung ab.



Auch das Workshop-Programm konnte sich sehen lassen: Neben vielen LARP-Workshops über Verkleidungen und Charakterzeichnung nutzten auch etliche Verlage die Gelegenheit, um Ausblicke auf zukünftige Produkte zu geben oder gleich mit den Fans in einen regen Meinungsaustausch zu gehen. Mein Besuch fand am Sonntag des Events statt und leider, leider, leider wurden die im Programmheft vorgedruckten Workshopzeiten noch einmal kräftig durcheinander gewirbelt – warum, habe ich nicht in Erfahrung bringen können. So konnte ich meine geplanten Workshops leider nicht aufsuchen.

So beließ ich es denn bei einem kleinen Einkaufsbummel und nutzte die Gelegenheit, um meine durch die Mitarbeit beim Ringboten geknüpften Kontakte einmal persönlich kennen zu lernen. Nicht zuletzt dank einem cthuloiden Meet&Greet am Stand von „Cthulhus Ruf“ war es auf dieser Ebene ein wirklich gelungener Tag.

Fazit: Langsam wird sie abgeschmackt teuer, die RolePlayConvention. Nichtsdestotrotz ist es ein großartiges Event, um mit Leuten aus der Rollenspielszene in Kontakt zu treten oder sich einfach mal wieder einen Überblick über den Markt zu verschaffen – denn hier ist wirklich alles vertreten, was deutschsprachige Rollenspiele verlegt, Tabletops produziert oder LARP-Ausrüstung unters Volk bringt. Empfehlenswert.

Die Preisträger der RPC-Awards 2014

Comic/Manga/Graphic Novel 

1. Btooom! 01 (Tokyopop)
2. Zeit des Bösen 1: Apokalypse (Cross Cult)
3. Before Watchmen - Minutemen (Panini)

Pen&Paper-Rollenspiele
             
1. Shadowrun - Grundregelwerk 5. Edition (Pegasus Spiele)
2. Das Lied von Eis und Feuer - Das Game of Thrones-Rollenspiel (Mantikore Verlag)
3. Das Schwarze Auge: Das Jahr des Greifen (Ulisses Spiele)
 
Literatur
            
1. Der Heckenritter von Westeros (Penhaligon)
2. Die Legenden der Albae - Tobender Sturm (Piper)
3. Sarathoas – Band 2 der Amizaras-Chronik (Amizaras-Edition)

Gesellschaftsspiele 
           
1. Munchkin Pathfinder (Pegasus Spiele)
2. Mage Wars – Duell der Magier (Pegasus Spiele)
3. Relic (Heidelberger Spiele)

Tabletop & Miniaturspiele
            
1. Schicksalspfade Kampagnenregeln (Ulisses Spiele)
2. X-Wing: Fliegerasse des Imperiums (Heidelberger Spiele)
3. Freebooters Fate - Mystic Spirits (Freebooter)

Alle Ergebnisse des RPC-Awards findet man unter: www.rpc-germany.de/N1098/der-rpc-fantasy-award-2014.htm



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