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Rollenspieler im Profil: Kai-Uwe Ratzeburg16.06.06

„Star Trek“-Fan und begeisterter Verfechter höherer Moral

1) Unter welchem Namen soll dich die Welt kennen(lernen)?

Storm – und nein! Storm ist nicht weiblich, nicht schwarz und hat auch keine großen... Ohren! Aber es stimmt schon, dass ich mal fast Jedi-Meister geworden wäre, wenn mich nicht so ein paar Typen... ach, nennt mich einfach Indy. Ich bin Blutengel, der blutende Engel und Engel des Blutes! Und denkt nur, Gandalf, das bin ich!

2) Was bist du/machst du innerhalb der Rollenspielgemeinschaft?

Meistens leite ich, wenn ich überhaupt noch dazu komme, Würfel zu bewegen und Bleistifte zu spitzen. Ansonsten kümmere ich mich sorgenvoll um ein Projekt, das mal die größte Kommunikationsplattform für Rollenspieler werden soll. Aber heutige Rollenspieler sind leider keine Idealisten mehr, weswegen vielfach einfach die Unterstützung fehlt.

3) Seit wann spielst du Rollenspiele? Wann und wie hat bei dir alles angefangen?

Ich spiele Rollenspiele, seit ich 11 bin. Angefangen hat es im Schulbus, auf der Heimfahrt... Da saß so ein Typ meinem besten Freund und mir gegenüber... Brille... verschlossen... allein... mit komischen, durchsichtigen Würfeln... aber das ist eine lange Geschichte mit einem noch längeren Bart und sie ist SEHR lange her.

4) Was war dein erster Charakter, und in welchem System? Existiert der Charakter noch?

Mein erster Charakter war ein Elf bei „D&D“ und das erste gespielte Kaufabenteuer war „Der Hügel des Schreckens“ (welches ich demnächst an einem Nostalgie-Abend leiten werde). Leider existiert der Charakter nicht mehr. Da kann ich jedem Anfänger nur diesen guten Rat geben: behaltet euren ersten Charakter, auch wenn er tot ist. Es wird nie mehr so sein, wie mit diesem!

5) Welches Rollenspiel ist mit Abstand über die Jahre hinweg dein Lieblingssystem? Und wieso?

Schwer zu sagen, da ich über die Jahre sehr viele Spiele äußerst lieb gewonnen habe. Aber am meisten Spaß hatte ich immer bei West End Games „Star Wars“ – es ist einfach, schnell und legt ausschließlich auf die Story wert. Und, du meine Güte, die größten Kalauer hatten wir auch in diesem Spiel.

6) Welches System würdest du nur mit Handschuhen anfassen? Und weshalb?

„Shadowrun“. Und selbst mit Handschuhen würde ich es höchstens zum Grill anzünden verwenden. Allerdings liegt das zum großen Teil an den Leuten, die ich mit „Shadowrun“ in Verbindung bringe. Regelbessessene Vollblut-Militanten, denen nur der neueste Ausrüstungskatalog wichtig ist. Wobei, ist eigentlich falsch geschrieben. Müsste doch AUFrüstungskatalog heißen, oder? Hauptsache dicke Wumme, Mr. Johnson!

7) Dein absoluter Rollenspiel-Geheimtipp? Und warum?

Davon habe ich so einiges! „Skyrealms of Jorune“ etwa ist mal ein echter Geheimtipp für Leute, die exotische Hintergründe mögen. Kostenfrei gibt es dazu das beste Artwork, das ich je gesehen habe. „DUNE – Chronicles of the Imperium“ ist natürlich ein Muss für Liebhaber von Sci-Fi der Spitzenklasse. In dieselbe Kategorie fällt „High Colonies“. Wunderbare Stimmung von Endzeit mit Alien-ähnlichen Horroreffekten, sehr flexibel in den Gestaltungsmöglichkeiten... Das „Star Trek“-RPG von Last Unicorn Games ist absolute Spitzenklasse! Selten so ein gutes Storytelling System gesehen wie dieses. Viele Hintergrund-Infos, einfache und flexible Regeln.

8) W20...W10...W4...?

Eigentlich W%, aber im Grunde mag ich es, wenn ein System verschiedene Würfel verwendet. Das ist lustig.

9) Deine beste Runde war als...?

„Cthulhu“... mit El Schaller. Niemals davor, und auch später nicht mehr, kam es vor, dass sich zwei Spieler übergeben mussten, weil sie so in der Story gefangen waren. Ich habe zwei meiner Charaktere verloren – durch Selbstmord... und der dritte überlebte das Abenteuer nur, weil er bis zum Schluß schlief.

Oder die „Pendragon“-Runde, die ich mal in England mit ein paar Schotten hatte. Da tauchte irgendwann ein germanischer Ritter auf, ein NSC, alle nannten ihn Karl, obwohl sein Name ganz anders lautete, und er aß immerzu Kraut, war groß, etwas schwer von Begriff, grobschlächtig und fremdenfeindlich, ein echter Archetyp eben... naja... damals war ich in Geschichte noch nicht so gut. Aber der Spielleiter hat mich dann aufgeklärt, was es mit den Krauts und den Limies auf sich hat...

10) Deine schlimmste Runde war als...?

„Shadowrun“. Irgendwann war ich so gefrustet, dass ich die Gruppe verraten habe und alle in den Knast gingen. Never again! Vertrauen sie mir...

11) Spieler oder Spielleiter?

Gerne ersteres, meistens letzteres... beides mit Leidenschaft.

12) Regelfuchser oder Freistilspieler?

Auch wenn ich auf Grundregelkenntnisse sehr viel Wert lege, um das Gefühl von Gerechtigkeit zu vermitteln und den Spielern ein gewisses Maß an Sicherheit zu gewähren, bin ich eher Freistilspieler/-leiter.

13) Storyteller oder Würfelfetischist?

Würfeln macht Spaß. Aber meistens interessiert mich das Ergebniss nicht wirklich. Ich will Ergebnisse, die meine Story vorantreiben. Entsprechend lege ich Schwierigkeitsstufen fest oder modifiziere Würfe. Gut, wenn ich ganz auf Würfe verzichten kann...

14) Spielen auf Conventions? Oder lieber die gemütliche Runde zu Hause?

Ich mag Con-Spiele, weil man neue Leute kennen lernt. Schade nur, dass sich die meisten dann immer sehr schnell wieder verkrümeln und man nie mehr was von ihnen hört. Zuhause mit den Runden spiele ich unheimlich gerne lange Kampagnen, weil man die Leute gut kennt und weiß, was sie mögen und man Zeit hat, etwas zu entwickeln. An Cons improvisiere ich gerne.

15) Bier, Cola, Met, Wein? Chips, Pizza oder Kaviar? Was gehört zu einem Rollenspielabend dazu?

Nahrung jedweder Art und viel Flüssig... was zum Qualmen ist auch nicht übel. Also ein paar Knabereien, gutes Brot, Käse, Rotwein... eine Wasserpfeife oder Zigarre... Tee, passende Musik und Beleuchtung.

16) Fast jeder von uns hat ein paar hehre Rollenspielträume in der Schublade. Welche „Leichen“ liegen bei dir im Schrank?

Mein eigenes MMORPG. Aufgrund immer größer werdender Distanzen zwischen meinen Freunden bzw. Gruppenmitgliedern haben wir mehrfach uns an MMORPGs versucht. Aber die haben etwa so viel mit Rollenspiel zu tun, wie ein Fahrrad mit einem Flugzeug. Wenn ich nur ein einziges mal Kontakt zu einer Spieleschmiede bekäme... auf meinem Schreibtisch schlummert das Skript für die Online-Spielerevolution. Aber leider ist das nicht so einfach...

17) Mit welcher Idee könnte man die Rollenspielwelt revolutionieren?

Es lieg nicht an der Idee. Die haben sicher viele. Sondern an der Ausführungsmöglichkeit. Und da hängt‘s bei mir wie bei so vielen anderen. Keine Kontakte – keine Revolution!

18) Ein paar letzte weise Worte an alle Rollenspieler dieser Welt? (Okay, alle Leser dieser Seite. :-) )

Rollenspieler aller Systeme vereinigt euch! ( Ich glaube immer noch, dass viele Rollenspieler Idealisten sind. Aber ich glaube auch noch an den Weihnachtsmann. Gemeinsam könnte man viel erreichen!)


Links:

www.rpgs.info



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